Experimente sollen schließlich auch etwas bringen / Barnstorf empfängt Fredenbeck II

Thiemann wünscht sich möglichst starken Gegner

Barnstorfs Keeper Donatas Biras (Bild) wird sich besonders auf die Würfe von Fredenbecks Linksaußen Clemens Stangneth einstellen müssen – wenn der denn spielt. ·
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Barnstorfs Keeper Donatas Biras (Bild) wird sich besonders auf die Würfe von Fredenbecks Linksaußen Clemens Stangneth einstellen müssen – wenn der denn spielt. ·

Diepholz - Das Hinspiel war eine Machtdemonstration. Mit 35:23 gewannen die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz in der Halle des VfL Fredenbeck II. „Wenn es danach geht“, sagt HSG-Coach Heiner Thiemann vor dem Rückspiel in der Diepholzer Mühlenkamphalle (morgen, 20 Uhr), „müsste es ein Selbstläufer werden. Aber wir proben ja gerade sehr viel, testen verschiedene Abwehrformationen und bringen immer wieder unterschiedliche Torhüter.“

Deshalb, meint Thiemann sinngemäß, sei der klare Erfolg vom 2. Dezember kein Gradmesser: „Und trotzdem sind wir natürlich der klare Favorit.“ Je klarer, desto besser – könnte man meinen. Doch Thiemann wäre es nicht unrecht, sollte der Gegner durch einige Akteure aus der Drittliga-Mannschaft des Vereins verstärkt werden. „Umso besser ist der Test für uns“, findet der Barnstorfer Coach. Die Möglichkeit dazu besteht. Fredenbecks Erste ist zwar, wie die Zweite, akut vom Abstieg bedroht, spielt aber erst am Samstag gegen Großburgwedel. Auf Linksaußen Clemens Stangneth, ohnehin regelmäßig Bestandteil des Oberliga-Teams und mit 144 Treffern Vierter der Torjägerliste, darf sich die HSG-Abwehr damit wohl einstellen. Und auch Spielmacher Lars Kratzenberg „verändert das Gesicht“ des Barnstorfer Gegners, sagt Thiemann.

Das Gesicht der Gastgeber wird sich im Vergleich zum vergangenen Spiel (36:26 in Bützfleth) wenig ändern. Fraglich sind nur die Einsätze von Mateusz Chylinski (Magen-Darm-Grippe) und Matthias Andreßen (Patellasehnenreizung im Knie) – zwei junge Spieler, die Thiemann seit dem Zeitpunkt, als in Sachen Aufstieg nichts mehr zu holen war, zunehmend aufs Feld geschickt hat. Alles, um in der nächsten Saison von Beginn an eine Mannschaft zur Verfügung zu haben, die im Kampf um den Titel möglichst ein Wörtchen mitreden sollte. Zusätzlich habe es „Vorrang, dass wir unseren Kader zusammenhalten. Und wenn Leute dazukommen, dann müssen sie hier auch ansässig werden“, sagt Thiemann. Dieser Ansatz gehört zum Konzept der Barnstorfer, die fast immer versuchen, ihre Spieler auch beruflich in der Gegend zu verwurzeln. · ahe

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