HSG Barnstorf/Diepholz erwartet TV Cloppenburg zum brisanten Nachbarschaftsduell

Thiemann hat Respekt: „Das ist kein Selbstläufer“

Der Ex-Syker Tobias Meyer (l.) bot zuletzt im halblinken Rückraum für die HSG Barnstorf/Diepholz eine gute Leistung. Er ist auch gegen den TV Cloppenburg gefordert. ·
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Der Ex-Syker Tobias Meyer (l.) bot zuletzt im halblinken Rückraum für die HSG Barnstorf/Diepholz eine gute Leistung. Er ist auch gegen den TV Cloppenburg gefordert. ·

Diepholz - Es dürfte am Sonntag um 17.30 Uhr wieder rappelvoll in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle werden, wenn der ungeschlagene Handball-Oberliga-Spitzenreiter HSG Barnstorf/Diepholz den TV Cloppenburg zum Nachbarschaftsduell erwartet. Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann hat Respekt vor dem Gegner: „Das ist kein Selbstläufer.“

Der Tabellenführer erwischte nach der Weihnachtspause einen guten Start, schlug zuletzt die HSG Nordhorn II mit 36:30. Dabei zeigten die Gastgeber jedoch sowohl in der Abwehr als auch im Angriff Schwächen. Das hat auch HSG-Mannschaftskapitän Nils Mosel gesehen, deshalb fordert er: „Wir müssen die schwächeren Phasen abstellen und konzentriert arbeiten.“ Der 29-jährige Leistungsträger rechnet am Sonntag mit einem harten Stück Arbeit: „Ich erwarte 60 Minuten lang Kampf, aber auch zwei Punkte.“

Ähnlich sieht es Heiner Thiemann, dennoch unterstreicht der 60-Jährige: „Wir sind gegen eine technisch starke Cloppenburger Mannschaft in der Favoritenrolle.“ Personell musste er in dieser Woche Abstriche machen, denn Malte Helmerking (Wadenzerrung) und Finn Richter (grippaler Infekt) waren nicht bei allen Übungseinheiten dabei. Sie sollten aber dennoch gegen den TV Cloppenburg zum Aufgebot gehören. Wahrscheinlich fehlt erneut Allrounder Jan-Eric Rechtern (entzündete Augen). In Person von Marek Saloka gibt’s eine Alternative – der 32-Jährige kann auf mehreren Positionen spielen. Thiemann lobt den Routinier: „Marek hilft uns weiter.“

Wegen Urlaubs, Studiums und beruflicher Verpflichtungen trainierten die Barnstorfer während der Weihnachtspause nicht komplett, deshalb befinden sich die Spieler auch in unterschiedlicher körperlicher Verfassung. Das machte sich beispielsweise beim jüngsten Heimsieg gegen die HSG Nordhorn II bei Denis Maksimovich bemerkbar. Der wurfstarke Linkshänder benötigte für drei Tore einfach zu viele Versuche. Dagegen lief’s bei Rückraumakteur Tobias Meyer besser. Der zweikampfstarke Student erzielte gleich sechs Tore.

In dieser Woche stand bei den Barnstorfern unter anderem verstärkte Deckungsarbeit auf dem Programm. „Die Abwehr ist gefordert“, unterstreicht Heiner Thiemann. Sein Wunsch: „Ich hoffe, wir können an bessere Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen.“

Zum Saisonauftakt gewann der Drittliga-Absteiger in Cloppenburg mit 32:25, bot dabei nur in der zweiten Hälfte eine ordentliche Leistung. Bei den Südoldenburgern fehlte damals der starke Kreisläufer Jürgen Erdmann. Zu beachten

Ulf Grädtke erzielt

bei Debüt ein Tor

sind ferner der schnelle Rechtsaußen Holger Willus, Rückraumakteur Lennart Witt und Mittelmann Alexander Ullrich.

In der Hinpartie wirkte bei den Barnstorfern noch der damals fünffache Torschütze Ulf Grädtke mit. Der 27-Jährige hat sich – wie bereits berichtet – beim Primus während der Weihnachtspause abgemeldet. Mit dem Drittligisten LiT Nordhemmern-Mindenerwald steht mittlerweile sein neuer Verein fest. Da der Tabellenvorletzte ihn zum Vertragsspieler machte, war er für den abstiegsgefährdeten Tabellen-15. sofort spielberechtigt. Ulf Grädtke hatte schon seinen ersten Einsatz, warf ein Tor beim 30:35 gegen den VfL Gummersbach II. „Es ist etwas Neues und macht mir wieder Spaß“, schildert der angehende Sport- und Erdkundelehrer seine ersten Eindrücke im neuen Verein. · mbo

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