HSG Barnstorf/Diepholz reist mit Sorgen nach Schwanewede / Rechtern im Kader

Thiemann: „Jetzt müssen die Spieler Flagge zeigen“

Barnstorf - Die ungeschlagenen Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz bekleckerten sich bei den Heimerfolgen im neuen Jahr gegen die HSG Nordhorn II (36:30) und den TV Cloppenburg (29:26) nicht gerade mit Ruhm. In der morgigen Auswärtspartie (Anwurf 18.30 Uhr) beim heimstarken Tabellenfünften HSG Schwanewede/Neuenkirchen muss der Primus zulegen.

Das weiß auch Barnstorfs Torhüter Maik Schwenker: „Das wird gegen eine routinierte Mannschaft kein Selbstläufer. Wir müssen unsere Leistung steigern, vor allem die Wurfausbeute verbessern, aber auch mehr Sicherheit in die Deckung hineinbekommen.“ Der 33-Jährige bewahrte zuletzt seine Mannschaft mit drei Paraden in den Schlussminuten vor einer Niederlage gegen den TV Cloppenburg.

Auch Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann hat die Formschwankungen seiner Mannschaft registriert: „Wir sind noch nicht so im Tritt wie in der Hinrunde. Es läuft nicht rund. Jetzt müssen die Spieler Flagge zeigen und sich durchbeißen.“ Letztere Aussage bezieht sich auf die aktuelle Personalsituation, denn gleich mehrere Akteure sind angeschlagen. Ob Lars Giesen (grippaler Infekt), Martin Golenia (muskuläre Beschwerden), Saulius Liutikas (krank) und Malte Helmerking (Schnittwunde in der Hand) mitwirken können, entscheidet sich kurzfristig. Jan-Eric Rechtern, der aufgrund einer Augenentzündung zwei Partien pausiert hatte, nahm in dieser Woche das Training auf. Der 23-Jährige ist aufgrund der Medikamente noch geschwächt, könnte aber zum Aufgebot gehören.

An das 32:22 aus der Hinbegegnung kann sich der 60-Jährige noch gut erinnern: „Das Spiel war früh entschieden.“ Zur Pause führten die Barnstorfer bereits mit 14:6. Probleme bereitete ihnen der erfahrene Rückraumakteur Andreas Swalkiewicz, der neun „Buden“ erzielte. Zu beachten sind auch die routinierten Kreisläufer Michael Wallrabe und Matthias Ruckh.

Thiemann legt besonderen Wert auf die Defensivarbeit: „In der Deckung müssen wir stabiler sein.“ Hier erwartet er mehr Aggressivität und Konzentration. Aber auch im Abschluss nimmt er seine Mannschaft in die Pflicht: „Wir dürfen nicht wieder wie gegen Cloppenburg 20 Chancen vergeben.“

Wenn die Gäste von Beginn an voll bei der Sache sind, ihr spielerisches Potenzial abrufen, dann sollte dem 14. Sieg im 15. Saisonspiel nichts im Wege stehen. · mbo

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