Wie geht‘s weiter im HVN?

Löwen-Trainer Thiemann für neue Ideen in den Handball-Spielplänen

Trainer Heiner Thiemann von der HSG Hunte-Aue Löwen lächelt.
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Heiner Thiemann kann sich mit beiden Modellen zur Saisonfortsetzung im HVN anfreunden

Barnstorf – Heiner Thiemann hat für die kommenden Monate nicht allzu viele Wünsche – neben der Gesundheit für sich und sein Umfeld aber insbesondere, „dass wir möglichst bald und möglichst sicher wieder Handball spielen dürfen“. Der Trainer des Oberligisten HSG Hunte-Aue Löwen konnte sich daher mit beiden Modellen anfreunden, die der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) am Samstag allen Ober- und Verbandsligisten in einer Online-Schalte dargelegt hatte. „Jede Option hat ihren Reiz“, sagt Thiemann, dessen Sohn Lasse als HSG-Geschäftsführer am Online-Meeting teilnahm.

Die mögliche Aufteilung der Oberliga Nordsee und Niedersachsen in drei Zehner- oder Neuner-Staffeln bezeichnete der 69-Jährige als „hochinteressant“ – auch mit Blick auf die sich daran anschließenden Auf- und Abstiegs-Playoffs. Die Möglichkeit, es nur bei einer einfachen Runde ohne Rückspiele zu belassen, gefalle ihm aber ebenso: „In dem Fall werden die bisher geholten Punkte mitgenommen, und wir haben schon zwei aus zwei Spielen.“

Am Samstag sprach sich die Mehrheit für eben jene Einfachrunde aus. Entschieden ist noch nichts. Elf weitere Begegnungen müsste die HSG in diesem Fall noch bis Ende Juni bestreiten, „und die Zeit reicht auch aus, wenn man flexible Modelle entwickelt“, meint Thiemann. So rechnet er damit, dass die seit Jahren obligatorische Osterferien-Pause nun entfalle, „und es muss auch das eine oder andere Spiel unter der Woche drin sein. Dann kann es gehen.“

Im Jugendhandball droht ein großer Verlust

Derzeit favorisieren die Spielplanveranstalter einen frühestmöglichen Re-Sart ab dem Wochenende 6. und 7. Februar. Grundvoraussetzung für den HSG-Trainer sei aber, „dass wir rechtzeitig vorher wieder in die Hallen dürfen, um handballspezifische Dinge zu trainieren. Wenn wir diese Möglichkeit nicht haben und dann gleich zu dynamisch wieder einsteigen, riskieren wir einige – auch teils schwere – Verletzungen, die im normalen Spielbetrieb nicht vorkämen.“

Die Verbandsverantwortlichen seien laut Thiemann „nicht zu beneiden“ und müssten sich an den Vorgaben der Politik orientieren. „Die muss aber auch mit Augenmaß reagieren und bedenken, dass sich direkt bei der Ausübung unseres Sports noch niemand infiziert hat.“ Gerade für den Jugendhandball drohe in diesem Jahr der beiden Lockdowns ein großer Verlust des Erlernten – und die Gefahr, Spieler an andere Hobbys zu verlieren. „Für unsere Verletzten aus dem Oberliga-Team ist diese längste Pause ihrer Karriere aber vielleicht das einzig Gute: Sie können sich in Ruhe auskurieren.“

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