HSG Barnstorf/Diepholz gastiert beim heimstarken Meister TSV Bremervörde

Thiemann bleibt gelassen: „Wir sind nicht unter Druck“

Befindet sich zurzeit in bestechender Form: Barnstorfs Kreisläufer Andrius Gervé. Der 26-jährige Litauer erzielte bislang 134/62 Tore in der Handball-Oberliga. ·
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Befindet sich zurzeit in bestechender Form: Barnstorfs Kreisläufer Andrius Gervé. Der 26-jährige Litauer erzielte bislang 134/62 Tore in der Handball-Oberliga. ·

Barnstorf - „Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel. Und Bremervörde ist ein heißes Pflaster“, sagt Nils Mosel, Mannschaftskapitän bei der HSG Barnstorf/Diepholz. Morgen erwartet der amtierende Handball-Oberliga-Meister TSV Bremervörde um 18 Uhr Vizemeister HSG Barnstorf/Diep holz. Und dieser Kräftevergleich war in der Vergangenheit immer etwas Besonderes.

Das weiß auch Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann rückblickend: „In Bremervörde haben wir vergangene Saison eine mögliche Meisterschaft verspielt.“ Am 21. April 2012 hatte die HSG Barnstorf/Diepholz das Topspiel mit 23:26 verloren. Damals waren allerdings Nils Mosel, Andrius Gervé und Denis Maksimovich aufgrund von Verletzungen gehandicapt.

Im Hinspiel nahmen die Barnstorfer eindrucksvoll Revanche, fertigten den TSV Bremervörde mit 36:24 ab. Heiner Thiemann freut sich auf die Partie, unterstreicht allerdings auch: „Wir sind nicht unter Druck.“ Der 61-Jährige sieht Fortschritte bei seiner Mannschaft: „Wir sind in den vergangenen

Torjäger Adnan Salkic

Kopf der Mannschaft

Wochen ein Stück vorangekommen.“ Das liegt zum einen daran, dass Martin Golenia und Cedric Quader feste Größen in der Abwehr sind. Außerdem ist der Tabellenfünfte mit den beiden Neuzugängen Arunas Srederis und Laurynas Palevicius in der Breite besser aufgestellt. „Wir sind auch im Angriff besser geworden. Ich sehe für uns gute Chancen in Bremervörde“, denkt Nils Mosel.

Die Barnstorfer müssen am Sonnabend schon am oberen Level spielen, denn die Gastgeber sind seit über zwei Jahren in eigener Halle ungeschlagen. Das weiß auch Heiner Thiemann: „Die Bremervörder sind individuell sehr stark.“ Kopf der Mannschaft ist Adnan Salkic. Der 31-Jährige hat bereits 131 Tore erzielt. Außerdem bildet er mit dem bulligen Kreisläufer Marcus Hölling (65) eine starke Achse. Der HSG-Coach lobt den Rückraumakteur: „Adnan Salkic ist ein guter Handballer, der nicht ganz ausgeschaltet werden kann.“ Aber auch Vito Clemens (91), Linkshänder Timo Meyn (57) und Linksaußen Philipp Meyer (55) verstehen ihr Handwerk.

Personell schlagen sich beim Tabellenfünften Malte Helmerking, Matthias Andreßen und Cedric Quader mit grippalen Infekten herum. Und Marius Kasmauskas ist wegen einer Rückenverletzung nach wie vor nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Erst kurzfristig entscheidet sich, ob die genannten Spieler morgen mit zum Aufgebot gehören. Dagegen kann Denis Maksimovich nach verheiltem Muskelfaserriss in der Wade wieder voll mitwirken. Der wurfstarke Linkshänder erzielte beim jüngsten 39:24 über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen vier Tore und hatte weitere gelungene Aktionen.

„Wenn wir oben dranbleiben wollen, dann müssen wir in Bremervörde gewinnen“, unterstreicht Thiemann abschließend. · mbo

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