Viele Teams melden ab

Hallenrunde im Tennis stößt auf wenig Gegenliebe

Barriens Markus Andresen hätte kaum in der  Nordliga-Saison gespielt.
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Aus beruflichen Gründen hätte Barriens Markus Andresen die Nordliga-Saison wohl ohnehin sausen lassen.

Barrien - Eigentlich sollte die Tennis-Saison in der Halle schon längst Fahrt aufgenommen haben. Aber zu Corona-Zeiten ist eben alles anders. Der Barrier TC etwa hat seine zweite Herren aus der Verbandsklasse, sein Herren-30-Team aus der Nordliga und seine Damen-50-Mannschaft aus der Regionalliga abgemeldet. Lediglich die erste Herren möchte noch Punktspiele in der Landesliga machen – wenn sie denn irgendwann wieder erlaubt sind.

„Die ganze Unsicherheit, ob und wann es denn vielleicht mal wieder losgehen kann, war unseren drei Teams, die nun zurückgezogen haben, zu groß. Das kann ich auch verstehen. Gerade dann, wenn man weiß, dass die Doppel ohnehin nicht gespielt werden dürfen“, meinte Barriens erster Vorsitzender Wolfgang Held.

Barriens Herren 30 dürfen weiter Nordliga spielen

Und Herren-30-Kapitän Stephan Voigts fügt noch hinzu: „Die Euphorie, eine Hallenrunde unter diesen Corona-Bedingungen zu spielen, hält sich bei uns in engen Grenzen. Deshalb haben wir die Chance genutzt, um das Team ohne Kosten vor Weihnachten abzumelden. Zudem wird vom Verband ja auch zugesichert, dass wir nächsten Winter wieder Nordliga spielen dürfen.“

Bei den Barriern kommt aber auch eine angespannte Perrsonallage hinzu. Florian Dill etwa muss sich noch am Knie operieren lassen und fällt eventuell auch für die Sommersaison auf Asche (wann auch immer sie startet) aus. Und Markus Andresen ist mit seiner Physio-Praxis in Bassum derart stark eingebunden, dass er auch kaum hätte spielen können.

Auch nicht mehr im „Topf“ ist das Herren-30-Team des FTSV Jahn Brinkum in der Nordliga. Mannschaftsführer Tobias Killer begründete den Rückzug seines Teams so: „Es ist jetzt einfach nicht die Zeit für Wettkämpfe in Corona-Zeiten. Wir sind im Tennis ja ohnehin schon gut dran, dass wir wenigstens einzeln trainieren dürfen. Unser Rückzug hat übrigens nichts damit zu tun, dass keine Doppel gespielt werden dürfen.“

Eine etwas andere Variante bringt Carola Eiseler, die Mannschaftsführerin der Barrier Damen 50, ins Gespräch: „Wir haben vor Weihnachten auch zurückgezogen. Aber uns wurde gesagt, dass wir dennoch wieder mitmachen können, sollte die Saison doch irgendwann wieder losgehen. Aber ich glaube nicht, dass wir das dann machen.“

Spielleiter Bernd Wacker (Berlin) wirft die Flinte noch nicht ins Korn: „Am 25. Januar gibt es wieder ein Treffen der Länder mit dem Bund. Mal sehen, ob der Lockdown dann verlängert wird. Wir könnten Hallenpunktspiele auch noch in der ersten April-Woche austragen.“

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