Tennis-Oberligist gewinnt in Rotenburg nicht einmal einen Satz / Abstieg rückt näher

GW Barnstorf bekommt erneut Grenzen aufgezeigt

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Mussten nach dem Doppel den Rotenburgern Philipp Barautzki und Semir Burina zum Zwei-Satz-Sieg gratulieren: Christoph Bullermann (links) und Daniel Rolfes vom Tennis-Oberligisten „Grün-Weiß“ Barnstorf.

Barnstorf - In der Tennis-Oberliga werden den Herren des TC GW Barnstorf die Grenzen aufgezeigt. Auch beim TC GW Rotenburg standen sie auf verlorenem Posten und unterlagen mit 0:6. Ein Satzgewinn glückte ihnen dabei nicht.

Die größten Hoffnungen auf einen Sieg hatten die Gäste im Einzel von Carsten Glander. An Position vier traf er auf Lars Rademacher, der sogar eine Leistungsklasse schlechter aufweist. „Leider hat der Gegner sehr sicher gespielt und in den entscheidenden Momenten weniger Fehler gemacht“, analysierte GW-Kapitän Marco Schlicker die Niederlage (2:6, 4:6) seines Teamkameraden. Chancenlos war Christoph Bullermann gegen Philipp Barautzki.

„Christoph hat nach seiner Rückenverletzung immer noch Trainingsrückstand. Allerdings war sein Kontrahent auch sehr stark. Christoph hat kein passendes Mittel gegen ihn gefunden“, resümierte Schlicker. Ihm erging es gegen Semir Burina ähnlich. Den ersten Satz verlor er mit 2:6. Doch dann ging der Barnstorfer plötzlich mit 2:0 in Führung. „Leider sind mir danach wieder leichte Fehler unterlaufen. Am Ende meinte mein Gegner, dass er heute seine bisher beste Saisonleistung abgeliefert hat. Mist, dass ihm das ausgerechnet gegen mich gelungen ist“, sagte Schlicker.

An der Spitzenposition hatten die Barnstorfer leise Hoffnungen auf einen Erfolg. Mit Aziz Kiametovic lieferte sich Daniel Rolfes ein intensives Duell mit hohem Tempo. „Aziz war sehr fit, sehr beweglich. Daniel hat mehr Druck gemacht, wobei ihm aber leider viele leichte Fehler unterlaufen sind“, bedauerte Schlicker. So zog Rolfes mit 2:6 und 4:6 den Kürzeren.

In den Doppeln konnten die Barnstorfer in dieser Saison bisher gut mithalten, doch in der dunklen Rotenburger Halle ging ihnen kein Lichtlein auf. Wie im Einzel waren sie auch im Doppel ohne realistische Siegchancen und gaben beide Partien in zwei Durchgängen ab. Mit 0:6 Punkten stehen die Barnstorfer auf dem Abstiegsplatz. „Zwei Spiele haben wir noch vor uns. Zumindest gegen den Oldenburger TeV II rechnen wir uns noch etwas aus“, verriet Schlicker.

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