Tennis-Oberligist Barrier TC beim 1:5 gegen Bremer TV von 1896 chancenlos

Hartje einziger Lichtblick

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Lediglich Florian Hartje vermochte gegen den Bremer TV zu punkten. Ansonsten stand der Barrier TC auf verlorenem Posten.

Barrien - Die Tennisherren des Barrier TC sind auch im dritten Spiel der Oberliga-Hallensaison leer ausgegangen. Mit der 1:5-Pleite beim Meisterschaftskandidaten Bremer TV von 1896 haben sie allerdings gerechnet. „Die Bremer wollen auch nach dem Ende des gemeinsamen Spielbetriebs zwischen Nordwest und Bremen überregional spielen. Das klappt nur, wenn sie Meister werden und in die Nordliga aufsteigen“, erklärt BTC-Kapitän Florian Hartje.

Damit bei diesem Vorhaben nichts schief geht, traten sie selbst gegen die punktlosen Barrier mit ihrer besten Formation an. Lediglich der von einer Erkältung heimgesuchte Florian Hartje konnte dem Favoriten ein Schnippchen schlagen. An Position drei lag er gegen Alexander Kranz zunächst mit 0:3 zurück, ehe er seine Taktik änderte. „Ich habe Alexander dann konsequenter auf seine Rückhand gespielt. Oft hat er mit Slice geantwortet. So konnte ich die Ballwechsel besser aufbauen“, verriet der Barrier. Auf 2:3 verkürzte er, und rechtzeitig zum 5:5 glich Hartje aus. Auch die nächsten beiden Spiele waren hart umkämpft. Hartje bewies den längeren Atem und gewann den Satz mit 7:5. Im zweiten Abschnitt lag er schnell mit 4:1 vorne, doch Kranz verkürzte auf 4:3. Am Ende behielt Hartje mit 6:3 die Oberhand.

In den anderen Einzeln waren die Barrier von einem Sieg weit entfernt. Aufgrund der Position in der deutschen Rangliste hatte sich Spitzenspieler Peter-Robert (DTB 205) gegen Peter Mayer-Tischer (DTB 479) womöglich etwas ausgerechnet, aber der routinierte Bremer spielte sehr stark auf. Lediglich den zweiten Satz konnte Hodel etwas enger gestalten. Trotz der Niederlage zeigte der Barrier eine gute Leistung.

Chancenlos war dieses Mal Tobias Kuhlmann. Dass er überhaupt antrat, war aller Ehren wert. „Tobi wurde unter der Woche ein Muttermal am Rücken entfernt. Wegen der Wunde war er nur sehr eingeschränkt beweglich. Er hat sich aber fürs Team geopfert und sich aufstellen lassen, damit wir nicht alle um eine Position aufrücken müssen“, erklärte Hartje.

Die deutliche Niederlage gegen Jannik Schepers hatte daher keinen sportlichen Wert. Beim letzten Duell auf Sand hatte Kuhlmann gegen diesen Gegner nur ganz knapp im Matchtiebreak verloren. Auch für Philipp Meyer gab es nichts zu holen. Gegen den Aufschlagriesen Niklas Terhorst konnte er nie seinen Rhythmus finden und unterlag glatt.

Für die Doppel hatten sich die Barrier ebenfalls wenig ausgerechnet. Tatsächlich verloren sowohl die Paarung Hodel/Hartje als auch Kuhlmann/Erik Trümpler klar in zwei Durchgängen. Nach der dritten Saisonniederlage hofft das BTC-Team zumindest in den beiden nächsten Partien auf etwas Zählbares.

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