Nordwestliga: Jahn Brinkum erwartet am Sonntag Barrier TC zum Nachbarschaftsduell

Das Tennis-Derbyfieber steigt

Will im Nachbarschaftsduell mit dem Barrier TC in Brinkum morgen punkten: Mannschaftskapitän Florian Hartje. - Foto: Töbelmann

Brinkum - Das Derbyfieber steigt! Nach sieben langen Jahren kommt es endlich wieder auf dem roten Sand zum Nachbarschaftsduell zwischen den Tennisherren der Nordwestligisten FTSV Jahn Brinkum und Barrier TC. Am Sonntag kämpfen die Teams ab 9 Uhr in Brinkum um die Ehre.

Das letzte Aufeinandertreffen unter freiem Himmel hatte es 2009 gegeben. Damals hatten die Brinkumer nach einem 3:3-Zwischenstand nach den Einzeln mit 5:4 die Oberhand behalten. Aus dem damaligen Jahn-Team gehören mit Thorben Gruner, Tobias Killer und Björn Linke immer noch drei Akteure zum Gerüst der Mannschaft.

Bei den Barriern ergibt sich ein anderes Bild: Aus dem aktuellen Kader hat lediglich Florian Hartje die damalige Heimniederlage miterlebt. Ein halbes Jahr später gelang den Brinkumern in der Halle der letzte Sieg über den BTC (5:1). Danach folgten vier Duelle auf Teppich, und jedes Mal triumphierten die Barrier. Das soll am Sonntag auch so sein, wünscht sich Kapitän Florian Hartje. „Wir wollen Vizemeister werden. Dazu benötigen wir die Punkte gegen Brinkum und einen Sieg am letzten Spieltag gegen den TV Süd“, weiß er.

Damit das gelingt, greifen die Barrier womöglich in die Trickkiste. „Ich habe gehört, dass sie erstmals in dieser Saison den Polen Jakub Piter einsetzen werden. Dann würden alle Barrier in der Aufstellung um eine Position nach unten rutschen. Wenn das tatsächlich der Fall ist, hat die Partie nur Trainingscharakter, ähnlich wie unsere Spiele gegen den Bremer TV von 1896 und den TV Süd. Dann ist es für uns unmöglich, eine Überraschung zu schaffen“, glaubt Brinkums Kapitän Thorben Gruner.

Sollten die Gerüchte aber nicht stimmen, dürfte es morgen eine sehr interessante Partie werden. Beispielsweise hat Gruner das letzte Aufeinandertreffen mit Barriens Spitzenmann Tobias Kuhlmann vor eineinhalb Jahren gewonnen – mit 14:12 im Matchtiebreak, allerdings auf Teppich.

Auch an den mittleren Positionen dürfte es eng werden, denn dort weisen die Spieler der beiden Mannschaften in etwa die gleichen Leistungsklassen auf. Sollten die Brinkumer, die mit 2:4 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz liegen, die große Überraschung schaffen, müssten Interessierte auf der Suche nach dem letzten Derbysieg über den BTC künftig nicht mehr so lange in den Annalen blättern. - te

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