BEZIRKSLIGA: Viele neue Linksfüßer

Debütant TSV Okel: Ziel Klassenerhalt

Die Neuen beim TSV Okel: Spielertrainer Rico Volkmann (hinten links) und Trainer Lutz Schröder (hinten rechts) präsentieren (vorn v.l.) Alexander Leder, Benjamin Pinzer, Richy Rabba und Jannis Webel sowie (hinten v.l.) Ralf Hüneke und Torwarttrainer Kai Lessenig. Es fehlt Dennis Dahme. Foto: töb
+
Die Neuen beim TSV Okel: Spielertrainer Rico Volkmann (hinten links) und Trainer Lutz Schröder (hinten rechts) präsentieren (vorn v.l.) Alexander Leder, Benjamin Pinzer, Richy Rabba und Jannis Webel sowie (hinten v.l.) Ralf Hüneke und Torwarttrainer Kai Lessenig. Es fehlt Dennis Dahme.

Okel – Es war vieles gut in der Aufstiegssaison, aber eben nicht alles. Eine Erkenntnis, die sie beim Fußball-Bezirksliga-Debütanten TSV Okel gewonnen haben: Es sind zu wenige Linksfüßer im Kader. „Darauf haben wir bei den Zugängen auch geachtet“, sagt Trainer Lutz Schröder – mit Erfolg. Gleich vier der sechs Neuen, von denen der TSV-Coach die meisten noch aus dem Juniorenbereich kennt, machen es am liebsten mit links.

Offensiv-Talent Benjamin Pinzer (18) aus der Vilser A-Jugend kennt Schröder noch aus Schwarmer Zeiten: „Das hat er als B-Jugendlicher schon in der Ersten Herren mittrainiert. Sehr abschlussstark, von ihm verspreche ich mir einiges.“ Der Ex-Bramstedter Richy Rabba (23) fühle sich „mittlerweile als Verteidiger am wohlsten“, meint Schröder: „Ein erfahrener Mann, der uns gleich weiterhelfen wird.“ Der Gesseler Ralf Hüneke (22), zuletzt in Asendorf aktiv, „suchte einen Neuanfang“ (Schröder) und ist eine echte Kante für die Innenverteidigung. „Das hat uns in der Kreisliga manchmal gefehlt“, erinnert sich Schröder: „Wenn der Gegner vorne einen robusten Center hatte, konnten wir kein Contra geben.“ Etwa anderthalb Jahre hatte Dennis Dahme (33) – neben Manic Alms (32) der einzige im Kader, der in den 80er-Jahren geboren ist (alle anderen sind jünger) – wegen Rückenproblemen pausiert. Nun ist er mit viel Ehrgeiz zurück – wie Schröder erfreut festgestellt hat: „Mit seiner Routine und Cleverness ist er ein echter Gewinn für uns.“

Keine Linksfüßer sind Jannis Webel (24), der sich nach einer Pause als Sechser oder Achter empfehlen will, und Alexander Leder (19), der sich laut Schröder in der zweiten Mannschaft „sehr gut entwickelt“ hat.

Große Namen sucht man bei Okels Neuen vergeblich, aber genau das ist das Konzept des TSV: Spieler, die in der Jugend mal höherklassig am Ball waren, aber dann ein bisschen aus dem Blickfeld verschwunden sind, wieder begeistern. „Wir versuchen, jeden gut aufzunehmen“, betont Schröders Trainerkollege Rico Volkmann und bilanziert zufrieden: „Unsere Neuzugänge sagen: ,Das ist ja sagenhaft hier‘.“

Sportlich – und da sind sich in Okel alle einig – wird die erste Bezirksliga-Saison jedoch knüppelhart werden. „Wir brauchen Zeit, um uns zu akklimatisieren. Auch, was Tempo und Handlungsschnelligkeit angeht. Hoffentlich dauert es nicht zu lange“, sagt Schröder: „Wir werden sicher keinen Hurrafußball spielen, wollen aber auch nicht nur kämpfen.“ Das Ziel „kann nur Klassenerhalt heißen“. Volkmann sieht es ähnlich. „Viele werden sagen, Okel ist der erste Abstiegskandidat. Aber damit kann ich leben. Vielleicht ist das sogar ein kleiner Vorteil für uns.“ Sollte die Saison nicht nach Wunsch laufen, wird es laut Volkmann keine Auflösungserscheinungen geben: „Die Mannschaft würde ganz sicher nicht auseinanderbrechen.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

„Deniz hat es allen gezeigt“

„Deniz hat es allen gezeigt“

„Deniz hat es allen gezeigt“
Özgür Kara: Sieben auf einen Streich

Özgür Kara: Sieben auf einen Streich

Özgür Kara: Sieben auf einen Streich
Alexa Stais: So nutzt man eine Wildcard aus

Alexa Stais: So nutzt man eine Wildcard aus

Alexa Stais: So nutzt man eine Wildcard aus
Trainer Heiner Thiemann (HSG Barnstorf/Diepholz): „Werft dahin, wo ihr am meisten Netz seht“

Trainer Heiner Thiemann (HSG Barnstorf/Diepholz): „Werft dahin, wo ihr am meisten Netz seht“

Trainer Heiner Thiemann (HSG Barnstorf/Diepholz): „Werft dahin, wo ihr am meisten Netz seht“

Kommentare