Startnummer 41 TuS Sulingen U 16 Judo

TuS Sulingen U 16 Judo

Dieses Sulinger Team freut sich über Platz drei beim Landesentscheid (hinten links): Gabriel Franz, Konstantin Kannengießer, Leonard Bäcker und Andreas Renke sowie (vorn v.l.): Simon Winkelhoff, Marius Renke, Max-Malte Mielenhausen und Friedrich Schwabe. Auf dem Foto fehlt Pascal Strümpler. - Foto: Kaluza
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Dieses Sulinger Team freut sich über Platz drei beim Landesentscheid (hinten links): Gabriel Franz, Konstantin Kannengießer, Leonard Bäcker und Andreas Renke sowie (vorn v.l.): Simon Winkelhoff, Marius Renke, Max-Malte Mielenhausen und Friedrich Schwabe. Auf dem Foto fehlt Pascal Strümpler.

Sulingen - Von Philip Kaluza. Das Verzichten fällt vielen Menschen schwer. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit gibt es nur wenige, die der Lust und dem Verlangen nach Süßkram widerstehen. Doch für die U 16-Judokas des TuS Sulingen gilt diese Aussage nicht, denn ihre Erfolge im vergangenen Jahr hatten die Kampfsportler auch ihrer Disziplin beim Thema Ernährung zu verdanken.

„Auf Schokolade und Cola verzichten die Jungs vor den Wettkämpfen schon von sich aus. Da muss ich gar keine Ansage mehr machen“, schmunzelt Trainer Andreas Renke und erklärt, dass es beim Judo auf jedes Gramm ankommt: „Wir kämpfen im Team und müssen alle Gewichtsklassen besetzen. Wiegt nur einer ein Gramm zu viel, können wir eine Gewichtsklasse nicht besetzen. So muss jeder im Sinne der Mannschaft eben auf seine Kilos achten.“

Mit Gabriel Franz und Konstantin Kannengießer (beide bis 47 kg), Leonard Bäcker (bis 52 kg), Pascal Strümpler (bis 58 kg), Marius Renke, Simon Winkelhoff, Friedrich Schwabe (alle bis 66 kg) und Max-Malte Mielenhausen (über 66 kg) besteht die Sulinger U 16-Riege aus acht Kämpfern, die sich im vergangenen Jahr als erstes TuS-Team überhaupt für den Bundesentscheid des Jugendpokals qualifizierten. Grundstein war ein dritter Platz beim Landesentscheid in Sulingen, wobei die Kämpfer ihren Heimvorteil ausnutzten und so gegen die Teams aus den Judo-Hochburgen Hannover, Hildesheim, Osnabrück, Nordhorn und Halle-Grasdorf bestehen konnten.

Beim Bundesentscheid in Frankfurt am Main zahlten die Judokas der Jahrgänge 2001 und 2002 dann etwas Lehrgeld. „Wir waren schon nervös. Es war ein Riesenevent. Die Mannschaften sind nacheinander eingelaufen. Kämpfe konnten auf Monitoren verfolgt werden“, erzählt Renke. Letztlich verlor sein Team knapp mit 2:3 gegen den PSV Eisenach („Im entscheidenden Kampf haben uns nur sechs Sekunden gefehlt“) und etwas deutlicher mit 1:4 gegen Randori Berlin. Dennoch zog Renke ein äußerst positives Fazit: „Unsere Gegner waren zum Teil ein oder zwei Jahre älter. Wir werden in dieser Konstellation weiterkämpfen und wollen im kommenden Jahr noch einmal einen drauf setzen. Das war eine spannende und wichtige Erfahrung für die Jungs. Wir wollen ganz klar zum nächsten Bundesentscheid wiederkommen.“

Gut möglich, dass die Nachwuchs-Judokas des TuS das hinbekommen. Schließlich trainieren und kämpfen sie bereits seit fünf Jahren gemeinsam. „Wir sind wie eine große Familie“, berichtet Renke: „Es gehören auch mal Witzeleien oder Ärger dazu, aber wenn es zur Sache geht, halten die Jungs zusammen wie Pech und Schwefel.“

Neben den sportlichen Zielen hat Renke für die nahe Zukunft noch weitere Visionen: „Ich würde gerne mal bei einem internationalen Wettbewerb antreten.“ Außerdem erhoffen sich die Judokas eine gute Platzierung bei der Sportlerwahl. „Und wenn wir sogar gewinnen sollten, machen wir eine Riesenparty. Auch mit Cola und Schokolade“, grinst Renke.

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