Pony-Springreiter vom RFV Maasen-Sulingen und RV Wagenfeld gehen Ende Januar beim Bundesnachwuchschampionat in Verden an Start

Die Talente Runge und Bergen gehören zum erlesenen Kreis

Nach einer erfolgreichen Saison hat sich Lennard Runge vom RFV Maasen-Sulingen mit Miss Aileen jetzt für das Bundesnachwuchschampionat in Verden im Januar 2016 empfohlen.
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Nach einer erfolgreichen Saison hat sich Lennard Runge vom RFV Maasen-Sulingen mit Miss Aileen jetzt für das Bundesnachwuchschampionat in Verden im Januar 2016 empfohlen.

Sulingen/Wagenfeld - Lennard Runge vom RFV Maasen-Sulingen und Paul Bergen vom RV Wagenfeld dürfen zum Bundesnachwuchschampionat der Pony-Springreiter nach Verden. Damit gehören die beiden jungen Talente aus dem Kreispferdesportverband Diepholz zu dem erlesenen Kreis von 26 Jugendlichen bis 16 Jahre aus ganz Deutschland, die für das Championat im Rahmen des Verdener Hallenturniers „Ver-dinale“ Ende Januar 2016 nominiert worden sind.

Der Weg nach Verden führte für Lennard Runge, Paul Bergen und ihre Ponys über verschiedene Sichtungsturniere und einen abschließenden Auswahllehrgang unter der Leitung von Bundestrainer Peter Teeuwen. Beim Jugendturnier in Verden im November punkte Lennard Runge auf Miss Aileen mit Wertnoten von 8,1 und 7,5. Auch Paul Bergen und Black Jack waren mit Noten von 7,5 und 7,7 auf dem Turnier vorn dabei.

Beim Turnier im Rahmen der Messe „Pferd und Jagd“ in Hannover erreichte Lennard Runge mit seiner 19-jährigen braunen Stute in der „Horst Gebers Tour - Young Talent Future Pony Challenge“ einen zweiten und einen dritten Platz.

Paul Bergen wurde auf Black Jack in der Einlaufprüfung Dritter. Im Finale landete der Schüler mit seinem elfjährigen Rappwallach auf Rang neun. Auch in Warendorf beim abschließenden Sichtungslehrgang für das Bundesnachwuchschampionat konnten die beiden heimischen Pony-Springreiter überzeugen und durften sich somit über eine Nominierung für die „Ver-dinale“ freuen.

Ziel des Championats, das seit 2015 von der Horst-Gebers-Stiftung unterstützt wird, ist es, den Springreiternachwuchs zu fördern. Die Sichtungsprüfungen sind auf dem Niveau der Klasse L ausgeschrieben. Beim Bundesnachwuchschampionat selbst treten die Teilnehmer in zwei M*-Stilspringprüfungen gegeneinander an. Wer die bedeutende Prüfung für Nachwuchstalente gewinnen will, muss sich dabei im Finale nicht nur im Sattel des eigenen Ponys beweisen, sondern auch auf einem fremden Vierbeiner. Außer dem Sattel darf beim Pferdewechsel – wie bei einer Weltmeisterschaft – nichts verändert werden.

Vor den Zuschauern haben die Jugendlichen dann zwei Minuten Zeit, das Pony des Konkurrenten abzureiten und vier Probesprünge zu machen. Dabei gilt es, die Nerven zu behalten und sich einfühlsam auf das fremde Pony einzustellen.

Bestimmt werden Familie, Freunde und Fans die beiden Schüler in Verden (28. bis 31. Januar 2016) von den Zuschauerrängen aus kräftig unterstützen, so dass sie am Ende hoffentlich jubeln dürfen.

sor

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