Tabellenführer HSG Barnstorf/Diepholz II reist hoffnungsvoll zur TS Hoykenkamp

Lenkevicius fehlt im Topspiel

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Auch der schnelle Linkshänder Kevin Heemann von Landesliga-Spitzenreiter HSG Barnstorf/Diepholz II ist heiß auf das Spitzenspiel am Sonntag beim Tabellenzweiten TS Hoykenkamp.

Barnstorf - Es gibt mehrere Gemeinsamkeiten: Sie haben beide 16:2 Punkte, sieben Siege in Folge eingefahren und die gleiche Tordifferenz: Wenn die Landesliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz II am Sonntag um 16 Uhr bei der TS Hoykenkamp antreten, dann kommt es zu einem Spitzenspiel.

„Da treffen die beiden stärksten Mannschaften aufeinander. Das wird ein interessantes Spiel. Wir freuen uns darauf, können ein Ausrufezeichen setzen“, unterstreicht Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking, der den Gegner zwei Mal beobachtet hat. Seine Eindrücke: „Hoykenkamp hat eine starke erste Sieben und in Jörn Franke einen Trainer-Fuchs.“

Personell tritt der Spitzenreiter nicht in Bestbesetzung an, denn in Tomas Lenkevicius (privat verhindert) fehlt ein Leistungsträger. Außerdem sind Sören Richter (Knieprobleme) und Eugen Weber (muskuläre Probleme in den Waden) nicht dabei. Linksaußen Arne Thiemann hat nach verheiltem Bänderriss im Sprunggelenk das Training aufgenommen. Wieder dabei ist der zuletzt fehlende Mittelmann Mateusz Chylinski. Auch Matthias Andreßen aus dem Oberliga-Kader steht zur Verfügung.

Helmerking will sich noch Gedanken machen, wer den Part in der Abwehr von Tomas Lenkevicius übernimmt. Der 30-Jährige kann sich vorstellen, dass er zusammen mit Constantin Pasenau den Mittelblock der 6:0-Deckung bildet. Als Alternative bietet sich auch Christian Vinke an. „Wir müssen in der Abwehr kompakt stehen und reden“, weiß der Routinier. Auf den Halbpositionen sind Nils Mosel und Mannschaftskapitän Dennis Wulf gefordert. Sie kümmern sich um die wurfstarken Rückraumakteure Hergen Schwarting und Nico Skormachowitsch. Auch von Sebastian Rabe droht den Gästen Gefahr.

Wichtig ist, dass die Barnstorfer vom Kopf her frei sind, denn die Gastgeber bauen auch auf die Unterstützung ihrer Zuschauer. „Ich sehe die Chancen 50:50“, sagt Helmerking, der hofft, dass der Tabellenführer an die starke Leistung aus der Partie gegen den Wilhelmshavener HV II (33:16) anknüpfen kann. Er nennt eine Stärke seiner Mannschaft: „Wir sind eingespielt.“

mbo

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