Bezirkspokal-Finale 6:12 gegen Waspo 98 Hannover verloren

Sykes Wasserballer verpassen das Double

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Alexander Suling verpasste mit den Syker Wasserballern das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.

Syke - Schade, schade – die Wasserballer des TuS Syke sind nur knapp am Double vorbeigeschrammt: Den Bezirksliga-Titel hatten die Hachestädter bereits vor dem 7:10-Saisonabschluss beim SV Langenhagen in der Tasche, und zudem erreichten die Rot-Weißen durch einen 10:5-Halbfinaltriumph über Hellas Hildesheim III auch noch das Bezirkspokalfinale. Syke schnupperte also am Double, musste am Ende aber Waspo 98 Hannover beim 6:12 den Vortritt lassen.

Aber der Reihe nach: Vor dem Pokalhighlight galt es noch, das vor einiger Zeit wegen eines Gewitters abgebrochene Spiel in Langenhagen über die Bühne zu bringen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte der TuS mit 7:5, doch irgendwie fehlte dem Kreisteam am Freitagabend der letzte Schuss Konzentration, so dass die Partie noch mit 7:10 über die Wupper ging. „Wir waren mit dem Gedanken schon beim Pokal“, gab Sykes Hakon Straßheim unumwunden zu.

Doch einen Tag später ging es gegen Hildesheim im Halbfinale dann um die Wurst. Die Gastgeber aus Hannover wurden im heimischen Becken förmlich überrannt – oder besser gesagt in Grund und Boden geschwommen. Bereits nach drei Vierteln lag der TuS mit 10:3 in Front, kassierte im Schlussabschnitt dann zwar noch zwei Gegentore, aber sparte so auch Körner für das folgende Endspiel gegen den hohen Favoriten Waspo 98 Hannover. „Wir hatten den Sieg gegen Hildesheim nicht überbewertet. Obwohl es da richtig gut lief, war uns klar, dass Waspo eine andere Hausnummer ist. Um die zu packen, hätte schon alles klappen müssen“, gingen die Syker laut Straßheim als Underdog ins Finale hinein.

Boten hier den Hannoveranern jedoch lange Zeit erstaunlich gut Paroli. Angeführt vom bärenstarken Routinier Holger Eickhoff, der auch das erste Syker Tor warf, lag der TuS beim Halbzeitstand von 3:4 noch aussichtsreich im Rennen. Auch nach drei Vierteln führte Waspo lediglich mit zwei Toren, sodass noch alles drin war.

„Bis die Schiedsrichter eingriffen“, maulte Straßheim: „Nacheineinder haben Holger und ich das dritte persönliche Foul kassiert und sind hinausgestellt worden. Beide Entscheidungen waren klar übertrieben – Heimschiedsrichter halt.“

Für Syke der Anfang vom Ende. Ohne die beiden Leistungsträger begann der TuS zu resignieren und unterlag schließlich mit 6:12. Trotzdem zog Straßheim ein überaus positives Saisonfazit: „Das war eine richtig runde Serie. Wir können stolz auf unsere Leistung sein. Ohne die Schiedsrichter wäre es wohl sogar noch perfekter geworden.“

Kader: C. Breckner - Twachtmann, Mertens, Menking, Straßheim, H. Eickhoff, Lienhop, Frömberg, Toense, Lörner, Suling.

drö

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