Sykes Wasserballer verlieren Punktspiel, überzeugen bei eigenem Turnier in Twistringen

Nur Holger Eickhoff ärgert Laatzen ein bisschen

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Alexander Suling verlor mit dem TuS Syke zwar sein Bezirksoberliga-Spiel, schaffte es an den darauffolgenden Tagen aber bis ins Finale des eigenen Turniers.

Twistringen - Einmal mehr avancierte das Wasserball-Turnier des TuS Syke zu einem großen Erfolg: Auch bei der mittlerweile siebten Auflage konnten sich die Verantwortlichen im Twistringer Schwimmpark bei bestem Wetter über reges Zuschauerinteresse freuen. Entsprechend positiv fiel das Fazit des Syker Trainers und Mitorganisators Jochen Zwarg aus: „Es hat allen wieder riesigen Spaß gemacht. Ich denke, an jedem Turniertag waren rund 250 Leute auf der Anlage. Das kann sich doch wirklich sehen lassen. Eine runde Sache.“

Dabei begann das Turnier am Freitag mit einem echten Stimmungskiller, als der gastgebende TuS im Bezirksoberliga-Gipfeltreffen mit 3:6 (1:4) an der Spvg. Laatzen III scheiterte. Für Zwarg jedoch kein Beinbruch: „Laatzen hat verdient gewonnen. Wir haben das Match eindeutig durch ein 0:3 im zweiten Viertel verloren. Insgesamt hat bei uns leider im Angriff etwas die Effektivität gefehlt. Nur unser Oldie Holger Eickhoff war mit drei Treffern richtig gut drauf, ansonsten lief vorne nicht viel zusammen. Aber Laatzen ist auch ein würdiger Meister.“

Trotz des Knockouts im Titelkampf ließen sich die Syker aber nicht die Laune verhageln und präsentierten sich an den folgenden beiden Turniertagen wieder von ihrer Schokoladenseite. Schon in der Vorrunde überraschten die Hachestädter bei der hochkarätig besetzten Veranstaltung durchweg angenehm und qualifizierten sich als Zweiter souverän für die Runde der letzten Vier.

Hier wartete in Gestalt des Zweitligisten SG Schöneberg zwar ein dicker Brocken auf den TuS – doch auch diesen räumten die Lokalmatadore zur allgemeinen Verblüffung zur Seite. Durch ein 2:0 zog Syke geradezu sensationell ins Finale ein. Hier endete dann allerdings der Höhenflug der Hausherren. Mit 3:0 behielt Erstligist Spvg. Laatzen die Oberhand und wurde so seiner Favoritenrolle gerecht. „Als guter Gastgeber kann man ja das eigene Turnier auch nicht gewinnen“, schmunzelte Zwarg und freute sich insbesondere über die Teilnahme von Teams aus allen Teilen Deutschlands: „Es waren Mannschaften aus Berlin, Hamburg, Göttingen, Darmstadt, Hannover und Bremen vertreten. Die Veranstaltung wird also prima angenommen. Auch vier Teams im Jugendbereich finde ich nicht schlecht. Einer Neuauflage im kommenden Jahr steht also nichts im Weg.“

Dann laut Zwarg wohl sicherlich auch wieder mit Vertretern der Spvg. Laatzen. „Für die waren es drei perfekte Tage. Erst schlägt uns die Dritte, dann gewinnt die Erste bei den Männern und zum Schluss auch noch Laatzens Jugend. Mehr geht nicht.“

drö

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