Lateinformation des TSC Hansa beim Saisonauftakt Siebter

Syke spürt den rauen Regionalliga-Wind

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Der eine oder andere Fehler hatte sich in die Darbietung des TSC Hansa Syke geschlichen - deshalb verpasste die Lateinformation das große Finale. 

Buchholz - Eine Liga höher weht ein anderer, rauerer Wind. Und da steht dann eben nicht mehr häufig die „1“ oder die „2“ auf den Wertungsschildern. Das erlebten die Tänzerinnen und Tänzer vom TSC Hansa Syke bei ihrem ersten Wettkampf in der Regionalliga Nord. In Buchholz landete die Lateinformation auf dem siebten und damit letzten Platz - und verpasste beim Saisonauftakt das große Finale der besten Sechs.

Völlig überraschend kam das Abschneiden für den letztjährigen Oberligisten allerdings nicht. „Die Mannschaft hatte es in der Vorbereitung nicht gerade einfach. Einige Zu- und Abgänge zwangen die Trainer Alexej Keil und Michael Haas immer wieder dazu, die Paare umzustellen“, erklärt Pressewartin Katrin Haverkamp. Wegen der personellen Probleme schicken die Syker in der Regionalliga auch nur sechs Paare aufs Parkett - erlaubt sind maximal acht.

Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine sorgenfreie Saison mit positiven Überraschungen. So sieht es auch Haverkamp, die sagt: „In diesem Jahr werden wir nicht um den Aufstieg kämpfen, sondern um den Verbleib in der Liga.“ Die ungewohnte Situation, nun auch mal mit nicht so erbaulichen Bewertungen und dafür mit Rückschlägen klarkommen zu müssen, sei „nicht so einfach für die Tänzerinnen und Tänzer“, gibt Haverkamp zu - ergänzt aber: „Es hat sie noch mehr zusammengeschweißt.“

In dieser Saison, demnach auch beim Auftakt in Buchholz, tanzen die Syker erneut eine Choreografie zum Motto „Soar“ - was soviel heißt wie „aufstreben“, „sich erheben“. Im Vorjahr gelang damit in der Oberliga insgesamt Platz drei und damit nach drei Jahren die Rückkehr in die Regionalliga.

Dort tat sich die Hansa-Lateinformation allerdings beim ersten Wettkampf-Wochenende schwer. „Der Durchgang war von der Energie her sehr gut. Es gab aber einige Bilderfehler, und auch die Schwierigkeiten waren nicht fehlerfrei“, resümierte Teamkapitänin Christine Lilge. Die Trainer seien mit der Darbietung insgesamt nicht unzufrieden gewesen - und dennoch reichte es nur zu Rang sieben. Zu wenig für das große Finale, in dem das Latin Team Kiel knapp vor der C-Formation des Grün-Gold-Clubs Bremen triumphierte und sich an die Tabellenspitze tanzte.

„Die Mannschaft war natürlich erst mal enttäuscht, hat sich aber schnell gefangen und geht mit einer positiven Stimmung in die nächsten Trainingswochen“, meinte Lilge. Die Syker haben nun etwas mehr als einen Monat Zeit, um die Choreografie weiter zu verfeinern und die Bilderfehler zu korrigieren. Am 9. und 10. März steigt dann das Formations-Festival in der heimischen Olympiahalle. Und vor dem Heimauftritt gibt sich Haverkamp schon mal kämpferisch: „Da wollen wir angreifen.“  mr

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