Bezirksliga-Wasserballer starten bei SpVg Laatzen III / Morgen Heimspiel gegen Hellas Hildesheim III

TuS Syke bildet Spielgemeinschaft mit Bremen

Hat sich mit der SG Bremen/Syke II einiges vorgenommen: Nick Twachtmann (r.). Foto: Nölker

Syke – Endlich lockt für die Syker Wasserballer wieder das kühle Nass: Bei der SpVg Laatzen III startet der amtierende Vizemeister heute in seine Bezirksliga-Saison hinein, fungiert allerdings erstmals nicht mehr als TuS Syke, sondern als SG Bremen/Syke II.

Was laut Teamsprecher Hakon Straßheim jedoch nur formale Gründe hat: „In der vergangenen Saison haben Lukas Frömberg, Constantin Breckner, Nick Twachtmann, Henning Lienhop und ich häufiger mit einer Zweitspielberechtigung beim Oberligisten SV Bremen von 1910 ausgeholfen. Aber das wäre in der kommenden Spielzeit nicht mehr möglich gewesen. So etwas geht nur noch als Spielgemeinschaft.“

Folgerichtig schlossen sich die Hachestädter mit den Hanseaten zusammen und gehen unverändert in der Bezirksliga auf Punktejagd. „Es bleibt im Prinzip alles beim Alten“, bestätigt Straßheim: „Ich sehe in der Fusion eigentlich sogar nur Vorteile. So können Spieler von uns Oberliga-Luft schnuppern und sich dadurch erheblich verbessern.“

Klingt logisch. Gehen die Syker damit also als Topfavorit auf den Bezirksliga-Titel ins Rennen? „Nicht unbedingt“, blockt Straßheim ab: „Waspo 98 Hannover II ist letztes Jahr nicht unverdient Meister geworden und will den Titel bestimmt verteidigen. Für mich ist Waspo der erste Anwärter, und auch Mannschaften wie Laatzen III oder Hellas Hildesheim III sind nicht zu unterschätzen.“

Ob Straßheim mit seiner Prognose richtig liegt, dürfte sich schnell zeigen: Dem heutigen Match in Seelze folgt einen Tag später um 13.30 Uhr die Partie im Syker Hallenbad gegen Hildesheim, ehe am Sonntag, 15. Dezember, der amtierende Meister Waspo 98 Hannover II in der Hachestadt gastiert.

Ein Dreierpack, der den Titelkampf bereits vorentscheiden könnte, wie Straßheim findet: „Danach wissen wir, wohin die Reise wohl gehen dürfte. Ich hoffe natürlich auf zwei Siege am Wochenende, dann hätten wir gegen Waspo das nötige Selbstbewusstsein.“

Sicherlich kein unrealistisches Ziel, da Syke nahezu auf sämtliche Leistungsträger der Vorsaison bauen kann. Nur Nils Eickhoff steht aufgrund seiner Doktorarbeit nur noch als „Edeljoker“ zur Verfügung – ansonsten blieben alle Stammkräfte an Bord.

Und mit Topleuten wie Keeper Constantin Breckner, Abwehrchef Henning Lienhop, Linksaußen Hakon Straßheim und Lukas Goalgetter Frömberg sollte Syke auch wieder ganz vorne mitmischen können.  drö

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