Am Freitag gibt´s in Bundesliga Wiedersehen mit Steger / Hanseaten sinnen im Pokal gegen Bergneustadt auf Revanche

SV Werder Bremen brennt daheim auf zwei Herausforderungen

Sehnt Erfolgserlebnisse für den SV Werder Bremen herbei: Der 23-jährige Kirill Gerassimenko.
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Sehnt Erfolgserlebnisse für den SV Werder Bremen herbei: Der 23-jährige Kirill Gerassimenko.

Bremen – Eigentlich verbietet es sich ja, bereits am dritten Spieltag der Tischtennis-Bundesliga von richtungsweisenden Begegnungen zu sprechen – doch etwas unter Zugzwang steht der Tabellenzehnte SV Werder Bremen schon vor seinem Doppelpack am Wochenende.

Nach bislang 0:4 Zählern gastiert am Freitag um 19.00 Uhr ausgerechnet Bremens langjähriger Spitzenspieler Bastian Steger mit dem TSV Bad Königshofen an seiner alten Wirkungsstätte und könnte die Werder-Sorgen deutlich vergrößern.

Zumindest rechnet SVW-Coach Cristian Tamas keinesfalls mit Gastgeschenken seiner ehemaligen Nummer eins: „Basti kennt unsere Halle in- und auswendig. Er wird bestimmt groß aufspielen.“

Trotzdem hofft Tamas nach dem suboptimalen Start „natürlich auf den ersten Sieg. Schließlich treten wir erstmals daheim an. Das ist sicherlich ein kleiner Vorteil für uns. Aber Bad Königshofen hat sich mit Abdel-Kader Salifou toll verstärkt. Es wird ganz sicher kein Selbstgänger für uns.“

Nein, eher nicht. Aber zuzutrauen ist den Grün-Weißen der Turnaround allemal. Bereits das jüngste 2:3 in Fulda kam recht unglücklich zustande, sodass beim Deutschen Meister von 2013 keine Weltuntergangstimmung herrscht.

Im Gegenteil. Tamas dürfte sein Team akribisch wie immer auf den kommenden Gegner vorbereiten und baut darauf, dass schon am Freitag der grün-weiße Knoten platzt: „Das wäre wichtig, da am Sonntag das Pokal-Achtelfinale auf dem Programm steht. Ein Sieg am Freitag würde für den nötigen Rückenwind sorgen.“

Schaden würde es gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt bestimmt nicht. Immerhin scheiterten die Werderaner zum Saisonauftakt klar mit 0:3 an TTC-Spitzenspieler Benedikt Duda und Co., doch an eigenen Tischen soll es laut Tamas am Sonntag ab 15.00 Uhr anders laufen: „In Bergneustadt haben wir ja noch nie gewonnen. Aber in unserer Halle rechnen wir uns etwas aus. Wir würden uns zu gerne für das Final Four qualifizieren, und wenn wir Bergneustadt packen, dann fehlt nur noch ein Sieg dazu.“

Positiv für die Hanseaten: Das Quartett Mattias Falck/Kirill Gerassimenko/Hunor Szöcs/Marcelo Aguirre ist topfit und brennt auf die beiden Herausforderungen, wie Tamas bestätigt: „In der Liga wollen wir mit einem Sieg über Bad Königshofen wieder in die Spur finden, und Pokalspiele haben immer ihren Reiz. Außerdem würden wir gerne Revanche für das 0:3 zum Auftakt in Bergneustadt nehmen.“  drö

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