Sulinger Trainer prophezeit Svend Kafemann einen großen Tag – und der trifft vier Mal

Meyers Blick in die Glaskugel

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Volle Konzentration: Svend Kafemann vom FC Sulingen erzielte in Mühlenfeld vier Tore.

Sulingen - Von Arne Flügge. SulingenKreisAls sich die Mannschaft am Sonntag vor dem Anpfiff gegen den TSV Mühlenfeld in der Kabine zur Teambesprechung versammelt hatte, richtete Dirk Meyer das Wort an Svend Kafemann. „Svend, heute wird dein Tag“, prophezeite der Trainer von Fußball-Bezirksligist FC Sulingen seinem Stürmer eine außergewöhnliche Leistung.

„Ich habe das erstmal nur so zur Kenntnis genommen“, sagte Kafemann später. Doch tatsächlich sollte Coach Meyer hellseherische Fähigkeiten offenbaren. Kafemann erzielte beim 4:3-Sieg alle vier Tore für die Sulinger.

„Es lief ganz gut“, schmunzelte der 26-Jährige, dem nicht das erste Mal in seiner Karriere ein Viererpack gelang. „Ich glaube, gegen Rehden II und Münchehagen ist mir das auch schon mal gelungen“, erinnert sich der Angreifer, „aber natürlich ist es immer etwas ganz Besonderes, wenn du vier Mal triffst.“

Nicht nur sein Trainer, auch Kafemann selbst hatte an diesem Tag „ein richtig gutes Gefühl“. Und als dann in der 26. Minute ein 30-Meter-Schuss des Angreifers im Netz landete, nahm die Vorahnung des Trainers seinen Lauf. Und Kafemann traf stets genau zum richtigen Zeitpunkt, hielt Mühlenfeld damit immer auf Distanz. „Es waren wirklich alles wichtige Tore“, räumt der Offensivmann ein.

Svend Kafemann ist ein Teamplayer ohne Allüren. Als er vergangene Woche aus dem Urlaub kam, nahm er ohne zu murren auf der Bank Platz. „Jede Mannschaft wäre froh, so einen Spieler zu haben. Sportlich wie menschlich“, lobt FC-Coach Meyer die fußballerische Klasse und die Bescheidenheit seines Stürmers: „Wir sind heilfroh, den Burschen in unseren Reihen zu haben.“ Zudem habe Kafemann einen einwandfreien Charakter, „und er ist immer heiß auf Fußball. Ob im Training oder im Spiel.“

Nach dem wichtigen Sieg in Mühlenfeld hat der Tabellenzweite vom FC Sulingen nun im TuS Drakenburg und Spitzenreiter TSV Wetschen zwei ganz schwere Spiele vor der Brust. Da kommt es gelegen, dass Kafemann gerade in Galaform ist. „Wäre doch schön, wenn wir auch diese beiden Spiele gewinnen“, sagt Kafemann: „Irgendwann muss Wetschen ja mal verlieren. Warum dann nicht gegen uns?“ Trainer Dirk Meyer wird die Antwort sicher wieder in seiner Glaskugel finden...

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