Okel 4:2 gegen Melchiorshausen

„Württemberg-Cup“: Nach 5:1 gegen Stuhr ist Sulingen erster Finalist

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Keine Fehler gemacht: Melchiorshausen verlor gestern zwar mit 2:4 gegen Okel, aber an „Not-Not-Not-Torwart“ Marc Schönthal lag das nicht.

Ristedt - Der Topfavorit in der Gruppe A ließ wirklich nichts anbrennen. Beim 20. Ristedter Fußball-Turnier um den „Württemberg-Cup“ setzte sich Landesligist TuS Sulingen gestern Abend vor 300 Zuschauern mit 5:1 gegen den TV Stuhr (Bezirksliga) durch, brachte es in drei Partien auf satte 18 Tore und steht damit als erster Finalist (Endspiel steigt am Freitag um 20.00 Uhr) fest. Die Stuhrer bestreiten dann ab 18.30 Uhr das Spiel um Platz drei. In einer weiteren Partie gewann Bezirksliga-Aufsteiger TSV Okel mit 4:2 gegen den bremischen Landesligisten TSV Melchiorshausen, landete den ersten Turniersieg und schob sich damit auf Platz drei der Tabelle.

TSV Melchiorshausen - TSV Okel 2:4 (1:1): Die Melchiorshauser „Torwart-Seuche“ zieht immer weitere Kreise. Gestern musste sogar der eigentliche Co-Trainer Marc Schönthal in den Kasten, machte seine Sache aber gut. „Erfahrung im Tor habe ich nicht. Klar, ab und an steht man im Training mal im Kasten, aber das war’s dann auch schon“, erklärte Schönthal. Der eigentliche Stammtorwart Sascha Kleemann will bis zum Match der ersten Bremer Pokalrunde Anfang August wieder fit sein.

In der ersten Halbzeit war das Spiel auf technisch überschaubarem Niveau. „Vielleicht hatten wir noch zu viel Respekt. Gegen diese Gegner haben wir bisher immer nur etwas in der Zeitung gelesen – und jetzt stehen wir ihnen hier in Ristedt auf dem Platz gegenüber“, sagte Okels Trainer Lutz Schröder.

Wie in den Partien zuvor ging sein Team erneut in Führung. Diesmal machte Ahmed Khatib das 1:0 (10.). Melchiorshausen konnte durch Kevin Nienstermann in der 16. Minute aber recht zügig ausgleichen.

Auf seine Tore ist Verlass: Sulingens Neuzugang Dennis Pissor freut sich hier über seinen Treffer zum 1:0.

In der zweiten Halbzeit schwanden den Melchiorshausern mehr und mehr die Kräfte. Zu Nienstermanns 2:1 (45.) reichte es noch, dann war aber Okel dran. Erneut Khatib (56.) und Marvin Zwiebler, ebenfalls mit einem Doppelpack (63./68.), drehten die Begegnung zum 4:2. Schönthal ärgerte sich: „Nach der Pause haben wir die Wege nicht mehr gemacht. So können wir nicht bestehen.“

TuS Sulingen - TV Stuhr 5:1 (3:1): Die Stuhrer versuchten die Sulinger am Spielaufbau zu hindern, was ihnen zunächst über weite Strecken auch gelang. Nur ein Sieg hätte den TVS ins Finale gespült. Und der Landesliga-Absteiger hatte auch die erste Chance, doch Jenno Bülders zielte zu hoch (10.). Auf der anderen Seite machte es Dennis Pissor besser und brachte Sulingen durch einen gefühlvollen Schuss mit 1:0 in Führung (12.). Mit einem Doppelschlag in der 21. und 23. Minute sorgten Pascal Löhmann und Sönke Bremermann für die Vorentscheidung zum 3:0. Tim Langreder erzielte per Kopfball das 1:3 (28.), und fast hätte Torben Drawert auf 2:3 verkürzt , scheiterte aber an TuS-Keeper Eric Schröder (40.). Sulingen machte das fünf Minuten später besser und baute seine Führung durch Niklas Klare auf 4:1 aus. Kurz vor dem Abpfiff langte Stürmer Chris Brüggemann noch zum 5:1 zu.

Sulingens Coach Walter Brinkmann war größtenteils zufrieden: „Wir wollten ins Endspiel, und wir sind im Endspiel. Wir haben in diesem Jahr eine Mannschaft, die für Spektakel gut ist. Der Gegner im Finale ist mir egal.“ Der Bremer SV wäre sicher nicht schlecht. Vor Jahren musste Brinkmann mit Sulingen gegen den BSV ins Elfmeterschießen (und verlor), obwohl sein Team schon mit 5:2 geführt hatte. Kollege Stephan Stindt meinte: „1:5 ist vielleicht etwas zu deutlich, denn auch wir hatten noch Chancen. Aber jetzt freuen wir uns auf Freitag – und das Wetter soll ja auch gut werden.“

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