Sulinger Rallye-Pilot in Trier Zweiter / Vorzeitiger Gewinn der Citroën Racing Trophy

Ein (fast) perfektes Wochenende für Riedemann

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Der Sulinger Christian Riedemann (re.) und sein Co-Pilot Michael Wenzel kletterten in der Junior Rallye Weltmeisterschaft auf den vierten Platz.

Trier - Spannend bis zum Schluss blieb es bei der ADAC-Rallye Deutschland für den Sulinger Christian Riedemann und Co-Pilot Michael Wenzel. Beim Heimspiel sicherten sich die Citroën-Piloten den zweiten Platz in der Junior Rallye Weltmeisterschaft (JWRC) und gleichzeitig den Titel der Citroën Racing Trophy Deutschland Division R3.

Der vierte Lauf zur JWRC rund um Trier hätte für Riedemann nicht besser beginnen können. Mit zwei Bestzeiten konnte der Sulinger den ersten Asphalt-Lauf der Saison bis zur dritten Wertungsprüfung anführen. Aufgrund technischer Probleme an seinem „Auto Test Sortimo“ Citroën DS3 war jedoch im ersten Service am Freitagnachmittag ein Getriebewechsel erforderlich. „Im Laufe der dritten Prüfung und auf der Verbindungsetappe zum Service habe ich gemerkt, dass etwas mit dem Getriebe nicht stimmt. Um einen Ausfall am Nachmittag zu verhindern, haben wir uns für einen Wechsel entschieden“, so der 26-Jährige.

Da es der Servicecrew nicht möglich war, das Getriebe in der vorgegebenen Zeit von 30 Minuten zu wechseln, wurde dem Team eine Zeitstrafe von 20 Sekunden auferlegt. Diese hatte einen Verlust von drei Plätzen zur Folge. „Ab diesem Zeitpunkt begann für uns eine Aufholjagd. Wir wollten natürlich schnellstmöglich wieder nach vorne kommen.“ Der immer wieder wechselnde Untergrund auf der Arena Panzerplatte sorgt besonders in Kombination mit Regen für ständig variierende Gripverhältnisse. „Mit diesem Wissen sind wir den ersten Durchlauf am Samstagmorgen etwas zu vorsichtig angegangen, wodurch wir erneut Zeit einbüßen mussten“, erklärt Riedemann.

Nichtsdestotrotz gelang es dem Duo, sich nach den insgesamt 18 Wertungsprüfungen auf Position zwei der JWRC zu platzieren. Insbesondere am Sonntag konnten sie auf den teilweise sehr schnellen Prüfungen in den Weinbergen Zeit gutmachen. Am Ende fehlten lediglich 9,4 Sekunden auf den Erstplatzierten. „Natürlich ist es bei einem derart knappen Rückstand umso ärgerlicher zu wissen, dass wir ohne die Strafsekunden durch den Getriebewechsel gute Chancen auf einen Sieg gehabt hätten. Dennoch sind wir froh, dass wir mit unseren sechs Bestzeiten zeigen konnten, dass wir das Tempo an der Spitze mitgehen können“, ergänzte der Citroën-Pilot.

Während sich Riedemann in der Junior Rallye Weltmeisterschaft um eine Platzierung auf Rang vier verbessern konnte, sicherte er sich in der Citroën Racing Trophy Deutschland Divison R3 vorzeitig den Titel. Der nächste Lauf zur JWRC steht Anfang Oktober bei der Rally de France-Alsace an.

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