Direkt zum Pflichtspielauftakt ein Stadtderby

Sulinger Pokalfest

Erneute Stolpergefahr? Beim letzten Kräftemessen stellte der FC Sulingen mit Martin Roughley (li.) dem Stadtkonkurrenten um Pascal Löhmann (re.) ein Bein, schmiss den TuS mit 2:1 aus dem Bezirkspokal. Foto: Krüger
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Erneute Stolpergefahr? Beim letzten Kräftemessen stellte der FC Sulingen mit Martin Roughley (li.) dem Stadtkonkurrenten um Pascal Löhmann (re.) ein Bein, schmiss den TuS mit 2:1 aus dem Bezirkspokal.

Sulingen – Sommer, Sonne, Stadtderby! Die Fans in Sulingen dürfen sich nach monatelanger Fußball-Diät auf einen Leckerbissen freuen. Direkt zum Auftakt der Pflichtspielsaison 2019/2020 kommt es in der ersten Runde des Bezirkspokals zum Duell (Sonntag, 15.00 Uhr) zwischen dem Bezirksligisten FC Sulingen und dem Landesligisten TuS Sulingen.

„Die Konstellation ist natürlich schon etwas Besonderes“, sagt TuS-Coach Walter Brinkmann. „Für die Stadt und die Zuschauer ist es schön“, betont FC-Trainer Stefan Rosenthal: „Es ist ein frühes Highlight.“ Für den 40-Jährigen gibt es aber auch ein großes Aber: „Sportlich ist es die schwerste Hürde, die man in der ersten Runde kriegen kann.“

In der Vorsaison spielte der FC Sulingen eine richtig starke Pokalrunde, scheiterte erst im Viertelfinale unglücklich im Elfmeterschießen am Landesligisten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. In der Runde zuvor hatte das Team des Trainer-Duos Rosenthal/Frank Fischer übrigens den TuS Sulingen mit 2:1 ausgeschaltet. Das Spiel taugt für „Thaler“ jedoch nicht als Referenzwert: „Der TuS ist jetzt ein ganz anderer als letztes Jahr.“ 

Das jetzige Team unter Trainer-Rückkehrer Walter Brinkmann wirke viel „hungriger“. Das hätten ja bereits die torreichen Testspiele bewiesen, betont Rosenthal: „Der TuS jagt jeder Abwehr Angst und Schrecken ein. Da ist eine brutale Qualität vorhanden.“ Seine Mannschaft werde „aufopferungsvoll“ kämpfen und wolle „natürlich gewinnen“ – jedoch sei das nicht so leicht, wie manche Gelegenheitszuschauer ob des Coups im September 2018 vermuten würden.

Der Favorit ist natürlich der TuS Sulingen. Und Brinkmann macht da auch keinen Hehl raus. „Wir werden das Spiel sehr konzentriert angehen“, verspricht der 57-Jährige: „Und wenn dann die Dinge normal verlaufen, werden wir uns auch durchsetzen, weil wir einfach das bessere Team sind.“

Seine Mannschaft legte eine richtig starke Vorbereitung hin, viele Automatismen scheinen bereits zu sitzen. „Wir haben zunächst einmal auf ein relativ einfaches System gesetzt“, verrät der TuS-Coach: „Das jetzige 4-3-3 hat man schnell begriffen.“ In den Testspielen habe er viel Lob für die „offensiv ausgerichtete Spielweise“ erhalten. „Wir kreieren tatsächlich viel, aber wir müssen auch auf dem Teppich bleiben.“ Schließlich wird es erst ab Sonntag ernst. Und für Brinkmann soll das Derby ja nur ein Snack auf dem Weg zum großen Festessen sein: „Ich möchte den Pokal holen.“

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