Erinnerungsfoto mit dem Weltmeister

Hallenkick in Oldenburg: Koc schwärmt von Klose

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Mehmet Koc (hier im Spiel gegen den 1. FC Köln und Holger Gaißmayer) holte mit dem VfB Oldenburg Platz drei.

Oldenburg/Sulingen - Zwei Tore, viel Spaß und ein Familien-Foto mit einem Weltmeister als persönliches Highlight des Abends. Beim Hallenturnier für Traditionsmannschaften am Freitagabend in Oldenburg waren zahlreiche ehemalige Fußball-Stars dabei – und auch ein Spieler des Oberligisten TuS Sulingen: Mehmet Koc.

Der 35-Jährige war zwischen 2005 und 2009 vier Jahre lang für den gastgebenden VfB am Ball, ehe er zum BSV Rehden wechselte. Beim prominent besetzten Hallenkick, den Werder Bremen ganz souverän gewann, durfte „Memo“ schon zum dritten Mal in Folge mitmachen. Nach einem Sieg und einem Vorrunden-Aus sprang diesmal Platz drei heraus.

„Es hat einfach wieder Riesenspaß gemacht“, resümiert Koc, der sich vorher noch das Okay von seinem Trainer Maarten Schops (wegen der Verletzungsgefahr laut Koc kein Freund des Hallenfußballs) geholt hatte: „Er hat mir gesagt, dass ich aufpassen soll – das habe ich gemacht“, sagt der Stürmer mit einem Lächeln und fügt an: „Ich bin froh, dass ich dabei sein durfte. Es ist schon etwas Besonderes.“ In der mit 6 000 Zuschauern ausverkauften Halle in Oldenburg schafften die Hausherren (1:1 gegen Borussia Dortmund, 9:5 gegen Twente Enschede) den Sprung ins Halbfinale. Dort scheiterten sie am 1. FC Köln (0:1), entschieden dann aber immerhin das Spiel um Platz drei für sich – klar mit 5:1 gegen Enschede. Für Koc standen am Ende zwei Treffer und „ein paar Vorlagen“ zu Buche.

Ailton netzt zwölfmal ein

Bester Torschütze des Turniers war mal wieder der Bremer Ailton. Der Brasilianer brachte es auf stattliche zwölf Treffer. „Er läuft nicht mehr viel, hat aber noch immer einen genialen Schuss. Irgendwie gehen die Dinger alle rein. Das ist schon echt krass“, findet Koc, der von einem anderen Ex-Werderaner aber noch mehr schwärmte. Über Weltmeister Miroslav Klose, der zum ersten Mal für das Bremer Traditionsteam am Ball war, sagt der Sulinger: „Er ist vom Typ her völlig anders als Ailton oder Tim Wiese, eher ruhig und zurückhaltend. Man merkt ihm überhaupt nicht an, was er in seiner Karriere alles erreicht hat. Er war völlig normal. Hut ab, er hat meinen höchsten Respekt.“ Anders als Ailton sei Klose zudem „topfit“. Als Erinnerung schoss Koc dann auch noch ein Foto mit seinem Sohn („er wollte das unbedingt“) und dem Weltmeister von 2014.

Das war für den Dortmund-Fan fast noch wertvoller als die Begegnung mit ehemaligen Stars des BVB wie Frank Mill, Patrick Owomoyela oder David Odonkor. „Wobei ich mich auch riesig gefreut habe, solche Leute mal zu sehen“, betont Koc.

Im kommenden Jahr will der 35-Jährige wieder für seinen ehemaligen Club aus Oldenburg beim Hallenturnier auflaufen. Nun gilt sein ganzer Fokus jedoch erst mal der anstrengenden Rückrunden-Vorbereitung mit dem TuS Sulingen. Am Tag nach dem Turnier „hatten wir direkt eine etwas härtere Einheit“, sagt Koc: „Aber es war alles in Ordnung, mir tat nichts weh.“ Maarten Schops wird es freuen...

mr

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