Sulinger Lazarett wächst

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Sulingens Trainer Walter Brinkmann hätte seinen Abwehrchef Manuel Meyer (rechts) mal lieber geschont.

Sulingen - Das war ein Ostersamstag zum Vergessen für den TuS Sulingen. Die nach diesem Landesliga-Duell beim TSV Pattensen zu hohe 1:4 (0:3)-Niederlage störte TuS-Trainer Walter Brinkmann dabei weniger als die sich noch weiter verlängerte Verletztenliste vor dem Bezirkspokal-Viertelfinale am 1. Mai bei der SG Hameln.

„Jetzt ist mir der vierte Innenverteidiger ausgefallen“, seufzte Brinkmann. Diesmal erwischte es Abwehrchef Manuel Meyer, der schon vor dem Anpfiff über massive Rückenbeschwerden geklagt hatte. „Wir haben uns trotzdem für einen Einsatz entschieden – und das tut mir im Nachhinein leid für Manu“, schilderte Brinkmann.

Denn der derart gehandicapte Meyer zählte zu jenen, die während des lupenreinen Hattricks von Christian Eilers (13./16./44.) bei allen drei Toren überlaufen wurden. Jedes Mal kam ein langer Ball hinter die Sulinger Abwehr, jedes Mal sprintete Eilers allein auf Torwart David Schröder zu, und jedes Mal blieb Pattensens Torjäger der Sieger.

„Dieses Ergebnis zur Pause hat das Spiel auf den Kopf gestellt, denn wir haben uns gnadenlos auskontern lassen“, fasste Brinkmann die ersten 45 Minuten zusammen.

Sulingens Angreifer brachten hingegen nichts Zählbares zustande, weil TSV-Keeper Dennis Ferranti laut Brinkmann einen „Sahne-Tag“ erwischte. Erst war der Schlussmann bei einem Schuss von Mehmet Koc noch mit den Fingerspitzen dran sowie beim Nachschuss von Manuel Meyer zur Stelle (10.), dann lenkte er einen Versuch von Philipp Meyer um den Pfosten (20.), anschließend parierte Ferranti noch jeweils zwei Mal gegen Koc (25./40.) und Garaf (35./42.).

Nach der Pause gestalteten die Gäste das Spiel offener. Koc verkürzte per Hand elfmeter (gepfiffen nach einem abgeblockten Schuss von Sebastian Elvers) auf 1:3 (55.), doch nach der Auswechslung von Innenverteidiger Meyer (57.) stellte Sascha Lieber mit dem zweiten Ball nach einem Freistoß den alten Abstand wieder her (68.).

Als ob das nicht schlimm genug wäre, mussten am Ende noch Linksverteidiger Sören Sandmann mit dickem Knie sowie Rechtsverteidiger Richard Sikut mit einer Sprunggelenksblessur vom Platz. Die eingewechselten A-Jugendlichen Pascal Löhmann und Hendrik Meyer vertraten die Verletzten gut, konnten die Niederlage aber natürlich ebenso wenig abwenden wie die verbliebenen Stammkräfte.  ck

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