Sulingens Trainer Hartmut Engelke ist nach dem 25:28 beim Vorletzten angefressen

„Müssen raus aus der Komfortzone“

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Sulingens Jannik Knieling wehrte sich gegen den Vorletzten, konnte die Pleite aber nicht verhindern.

Sulingen - Der Sturzflug geht weiter: Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen haben jetzt beim Vorletzten HSG Schwanewede/Neuenkirchen II mit 25:28 (11:14) verloren – das achte Spiel ohne Sieg. Weshalb TuS-Trainer Hartmut Engelke klare Worte wählt: „Alle müssen jetzt mal aus ihrer selbst geschaffenen Komfortzone heraus, sonst wird das am Ende eine ganz bittere Saison.“ Er fordert mehr Eigeninitiative, gerade im physischen Bereich bestehe eine Menge Nachholbedarf. Gegen Schwanewede hatte Engelke ein „katastrophales Spiel“ gesehen, er sprach gar von „Arbeitsverweigerung“.

Das erste Tor der Partie hatte noch seine Mannschaft erzielt, doch es blieb bis zum Ende die einzige Sulinger Führung. Über 3:1 und 8:3 (12.) zogen die Gastgeber, die eine offensive 6:0-Deckung praktizierten, auf 14:11 zur Halbzeit davon. Als Schwanewede dann in der 45. Minute auf 24:16 stellte, war klar, dass es für die Sulinger nichts mehr zu holen geben würde. „Zumindest haben wir uns in der Schlussviertelstunde noch etwas aufgebäumt“, meinte der TuS-Trainer, der bei seiner Generalkritik die beiden Torhüter Tobias Tannert und Gerrit Uhlhorn sowie den Haupttorschützen Jannik Knieling (9/3), Linksaußen Julian Wilkens (4) und Kreisläufer Philipp Drigas (3) verschonte.

Vor allem für Wilkens sei es eine schwierige Partie gewesen, „weil wir viel zu wenig in die Breite gespielt haben“. Deutlich hinter ihren Ansprüchen und Möglichkeiten seien vor allem die eigentlichen TuS-Leistungsträger Björn Meyer und Jan Scharf (Rückkehr nach Stammzellenspende) geblieben – offensiv als auch defensiv.

Insgesamt war die Sulinger Mängelliste beim Vorletzten ellenlang, meinte C-Lizenzinhaber Engelke: „Wir hatten zu wenig Geduld, zu wenig Kondition. Zudem war die Anzahl der technischen Fehler hoch, teilweise wirkte es wie Slapstick.“

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