Brinkmann-Team verliert mit 0:2 beim Landesliga-Aufsteiger Eilvese

Sulingens Selbsteingeständnis

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Diesmal nicht abgezockt genug: Dennis Pissor ließ die Chance zur Sulinger Führung liegen.

Eilvese – Der Sonntagnachmittag brachte den Fußballern des TuS Sulingen eine Erkenntnis. Jedoch keine besonders angenehme. Für ganz oben reicht es in dieser Landesliga-Saison nicht für das Team von Trainer Walter Brinkmann. Mit 0:2 (0:1) verloren die Sulestädter beim neuen Spitzenreiter STK Eilvese. Der Sieg für den Aufsteiger sei verdient gewesen, sagte Brinkmann: „Uns fehlt an der einen oder anderen Stelle schon ein bisschen die Qualität, um die besten Teams der Liga schlagen zu können.“

Dabei hatten die Sulinger richtig gut in die Partie hineingefunden. In der zweiten Minute setzte sich Tim Rieckhof auf der linken Seite gegen Sebastian Stannehl durch und spielte zurück an die Strafraumgrenze. Von dort nahm Dennis Pissor Maß, setzte seinen Schuss jedoch etwas zu hoch an. „Normalerweise macht er den“, sagte der TuS-Coach: „Daraus muss ein Tor werden, wenn man solche engen Spiele gewinnen will.“ 

20 Minuten später brannte es erneut im Strafraum der Gastgeber: Zunächst parierte STK-Keeper Bastian Fielsch einen Schuss von Pissor, im Nachsetzten legte Chris Brüggemann den Ball vorbei. Das Team von Trainer Thassilo Jürgens zeigte sich effektiver. Der linke Mittelfeldspieler Richard Leimann tankte sich durch, spielte quer, sodass der Ex-Sulinger Hussein Saade nur noch zum 1:0 (35.) für Eilvese einschieben musste. 

180 Sekunden später hätte Saade gleich erhöhen können, doch der Goalgetter scheiterte im Eins-gegen-eins an TuS-Torhüter David Schröder. Direkt nach Wiederbeginn hatte Saade weitere Chancen, zielte jedoch zu ungenau oder Schröder bekam seine Finger dazwischen. Und so hatte der TuS Sulingen, der auf einige Leistungsträger hatte verzichten müssen, plötzlich die Chance auf den Ausgleich: Julian Fehse scheiterte mit einem Distanzschuss, hätte in dieser Szene in der 55. Minute jedoch lieber einen Schnittstellenpass auf den durchgestarteten Brüggemann spielen sollen. 

„Da hat er die falsche Entscheidung getroffen“, meinte Brinkmann. Dass es nicht Fehses Tag war, zeigte sich auch beim 0:2 (70.): Nach einem Missverständnis zwischen der Sulinger Nachwuchshoffnung und Marcel Wind kam Mohamad Saade an den Ball, setzte zum Solo an und bediente Kenny Böttger, der den Ball zur Entscheidung über die Linie drückte.

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