Sulingens Schops gegen Bavenstedt zurück – doch sein Vertreter Leymann hat überzeugt

Wachablösung im defensiven Mittelfeld?

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Bisher Stammkraft als „Sechser“: Maarten Schops (am Ball). Nun hat sich aber Rajann Leymann aufgedrängt.

Sulingen - Wenn Walter Brinkmann beim SV Bavenstedt wildern dürfte, würden dem Trainer des TuS Sulingen da schon einige Namen einfallen: „Jane Zlatkov ist natürlich sehr torgefährlich“, sagt Brinkmann über den Stürmer mit seinen bisher 14 Saisontreffern. „Oder Marcel Schrader. Oder auch Benjamin Celnik, selbst wenn der noch nicht so oft getroffen hat. Aber die Mannschaft hat schon ziemliche Qualität da vorn.“

Das heißt jedoch nicht, dass Brinkmann mit seiner Offensive unzufrieden ist – und deshalb rechnet er sich für das Landesliga-Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen den Tabellenfünften Bavenstedt auch etwas aus: „Wir sind inzwischen ziemlich effektiv“, freut sich der TuS-Trainer über die Chancenverwertung: „Unsere Möglichkeiten spielen wir uns immer heraus. Mehmet Koc trifft mittlerweile regelmäßig, und vielleicht ziehen jetzt ja Salam Garaf oder Pierre Neuse nach.“ Wenn beide aber wie am Freitag beim 3:2-Sieg in Ramlingen als Vorbereiter glänzen, wäre ihm dies genauso recht.

Zunächst hofft Brinkmann aber, „möglichst lange die Null zu halten“. Neben der zuletzt überzeugenden Viererkette in Gestalt von Richard Sikut, Manuel Meyer, Tim Rieckhof und Sören Sandmann kommt es da auch auf die Doppel-Sechs vor der Abwehr an, Bavenstedts starke Offensivkräfte aus dem Spiel zu nehmen. Normalerweise ist eine dieser Rollen im defensiven Mittelfeld für Maarten Schops reserviert, doch nach seiner Gelb-Rot-Sperre in Ramlingen vertrat Rajann Leymann den Ex-Profi hervorragend. „Das stimmt“, räumt Brinkmann ein, „und nach einem Sieg sprechen meistens wenige Gründe dafür, eine Startelf zu verändern. Es könnte also sein, dass Maarten erstmals in dieser Saison zu Beginn auf der Bank sitzt.“

Verzichten muss der Tabellensiebte weiterhin auf Tomasz Tomasik (Kreuzband-OP) und Till Linsenhoff, der seine Adduktoren-Probleme einfach nicht los wird und auf absehbare Zeit nicht ins Mannschaftstraining zurückkehrt.

Ansonsten hat Brinkmann alle Mann an Bord – und die warten am Sonntag im Sportpark mit richtig viel Selbstvertrauen auf die Bavenstedter. „In dieser Form“, prophezeit Brinkmann, „werden wir bis Weihnachten bestimmt noch einige Male erfolgreich sein“.

ck

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