Sulingens Offensive um Koc und Garaf wackelt vorm Spiel gegen Spitzenreiter

Trotz drohender Ausfälle: „Ziehen unser Spiel durch“

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Der Abwehrchef und spielende Co-Trainer Manuel Meyer fällt aus. Doch schon im letzten Spiel zeigte Sören Sandmann (re.), dass er die Position im defensiven Zentrum beherrscht.

Sulingen - Es war ein Erfolg der ganzen Mannschaft – doch in dieser Mannschaft des TuS Sulingen hat das jüngste 1:0 beim letztjährigen Landesliga-Vizemeister SV Ramlingen-Ehlershausen Spuren hinterlassen. Also weiß TuS-Trainer Maarten Schops noch nicht, wenn er morgen ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den SV Bavenstedt, immerhin aktuell mit vier Siegen aus vier Spielen unangefochtener Spitzenreiter der Landesliga, in der Startelf aufbietet.

Besonders in der Offensive drohen dem Tabellenfünften Ausfälle: Torjäger Mehmet Koc ist ebenso angeschlagen wie Salam Garaf, Bogdan Golgot war unter der Woche krank. „Wir müssen das Abschlusstraining abwarten“, meinte Schops: „Ich hoffe, dass es bei dem einen oder anderen noch geht.

Für Manuel Meyer gilt das nicht. Der Abwehrchef, bereits in Ramlingen nicht eingesetzt, fällt definitiv noch weiter aus. „Seine Nichtberücksichtigung war eine Vorsichtsmaßnahme, aber im letzten Training hat sich gezeigt, dass es berechtigt war, kein Risiko einzugehen“, schilderte Schops: „Manu hat einen leichten Muskelfaserriss, es dauert noch sieben bis zehn Tage.“

Also deutet einiges darauf hin, dass Außenverteidiger Sören Sandmann für den spielenden Co-Trainer wieder ins Abwehrzentrum rückt. Das hat schon in Ramlingen gut funktioniert – denn die Null stand. „Dieser Sieg war aber ein Verdienst des ganzen Teams“, unterstrich Schops: „Alle haben leidenschaftlich gekämpft und gleichzeitig sehr diszipliniert gespielt.“

Diese Ordnung wollte der Belgier jedoch nicht als Hinten-Reinstellen verstanden wissen: „Phasenweise haben wir das Spiel dominiert, weil wir gut gegen den Ball gearbeitet haben.“ Je nach Pressing-Zone geschah dies teils früh und bereits im Mittelfeld, teils ließen sich die TuS-Kicker etwas fallen – auch diese Flexibilität macht den Erfolg des in dieser Saison weiter ungeschlagenen TuS aus. Dass Sulingen nach dem jüngsten Duell in der Ferne nun ein Auftritt zu Hause bevorsteht, verändert die Situation laut Schops nicht großartig: „Wir wollen immer unser Spiel durchziehen.“

Beobachten konnte er den Gegner noch nicht, „aber Bavenstedts Zahlen sprechen eigentlich schon für sich“, räumt der Ex-Profi angesichts der zwölf Punkte, 19 Tore und nur zwei Gegentore in vier Spielen ein.

ck

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