FC Sulingens neuer Spielertrainer zieht das „große Los“

Rosenthals Hammer-Auftakt

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Wenn der FC Sulingen den Abwärtstrend gegen den Tabellenzweiten SV Heiligenfelde stoppen will, muss die Verteidigung um Martin Roughley einen Sahne-Tag erwischen.

Landkreis - Stefan Rosenthal gibt sein Debüt als Spielertrainer beim FC Sulingen, der aufmüpfige Tabellenletzte empfängt den Spitzenreiter – der Spieltag in der Fußball-Bezirksliga weist interessante Konstellationen auf. Aber: Alles unter Vorbehalt. Denn Wettertief Bianca zieht auf und hat reichlich Regen im Gepäck.

TSV Bassum - TV Neuenkirchen (heute, 19.30 Uhr/Hinspiel 3:0): Wo seine Mannschaft steht? Bassums Trainer Andreas Merdon kann es nicht sagen. „Das ist doch alles Kaffeesatzleserei im Moment“, meint der TSV-Coach angesichts der vielen Ausfälle, die noch kein Pflichtspiel seines Teams im Jahr 2016 zugelassen haben. Zumindest konnten die Bassumer am Mittwoch einen Test bestreiten, gewannen mit 3:1 (zwei Tore Göksan Vurgun, eins von Oliver Meyer) beim Barnstorfer SV. Auch die Neuenkirchener gewannen zuletzt mit 2:1 (Tore von Kevin Schwarze und Nico Timme) ihr Testspiel beim TuS Sulingen II. „Wir sind ganz gut unterwegs“, glaubt TVN-Trainer Dirk Meyer: „Im Training ist richtig Zug und Ordnung drin.“ Auch wenn er Bassum für einen starken Gegner hält, ist seine Zielsetzung klar: „Wir wollen so schnell wie möglich Punkte sammeln, um sagen zu können, dass der Klassenerhalt perfekt ist. Noch sind wir lange nicht durch.“

TuS Drakenburg - SC Twistringen (Samstag, 15.30 Uhr/Hinspiel 2:2): SCT-Trainer Stefan Müller erwartet beim Vorletzten „ein kampfbetontes Spiel. Schließlich sei es schon „fast die letzte Chance für Drakenburg“. Im Hinspiel hatten die Twistringer eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben. Damit es dieses Mal für einen Sieg reicht, „müssen wir den Fight annehmen“, fordert Müller: „Und wir sollten Standards vermeiden.“ Drakenburg ist stark in der Luft, da ist es für Müller bitter, dass die groß gewachsenen Dennis Kuhangel und Andre Marischen (beide Zehenprobleme) fehlen werden.

SV Mörsen-Scharrendorf - SV BE Steimbke (Samstag, 16 Uhr/Hinspiel 1:3): Der Tabellenletzte empfängt den Klassenprimus – „klarer kann die Rollenverteilung nicht sein“, sagt daher SVMS-Trainer Friedhelm Famulla: „Wir wollen aber versuchen, kompakt zu stehen, um wenn möglich einen Punkt hier zu behalten.“ Famulla beschreibt die Partie als „Bonusspiel. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen.“ Zuletzt hatte er Steimbke beim 3:0 gegen Stuhr beobachtet: „Sie haben eine super Innenverteidigung, die beiden sind echt genial. Und vorne haben sie Sascha Pachonik.“ Allerdings steht das Spiel ziemlich gewaltig auf der Kippe. „Der Platz ist total matschig“, sagt Famulla.

FC Sulingen - SV Heiligenfelde (Sonntag, 15 Uhr/1:4): Es ist die erste Partie für Sulingens neuen Spielertrainer Stefan Rosenthal – und dann gleich gegen den Tabellenzweiten: „Erst Heiligenfelde, dann Steimbke. Ich habe das große Los gezogen“, sagt „Thaler“ mit einem Lachen: „Heiligenfelde hat wenige Schwachstellen. Vor allem in der Offensive haben sie viele starke Einzelspieler. Zudem haben sie mit Walter Brinkmann als Trainer taktisch nochmal einen Step nach oben gemacht.“ Für den Gelobten kommt die Partie jedoch zur Unzeit. „Man kann besser gegen den Tabellenführer spielen als gegen einen Gegner, der den Trainer gewechselt hat“, sagt Brinkmann: „Die Sulinger Mannschaft ist jetzt in der Pflicht, sie muss beweisen, dass es nicht an den Spielern liegt.“

TV Stuhr - SC Marklohe (Sonntag, 15 Uhr/Hinspiel: 3:1): Nach dem 0:3 beim Primus Steimbke ist die Euphorie beim TV Stuhr verflogen. „Man hat gesehen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt“, sagt TVS-Coach Stephan Stindt. Nach oben gehe für sein Team nichts mehr, vielmehr betont Stindt, „dass wir nur sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben“. Daher muss gegen Marklohe „ein Dreier her“. Die Partie ist gesichert, es wird auf Kunstrasen gespielt.

TuS Sudweyhe - SG Hoya (Sonntag, 15 Uhr/Hinspiel: 1:1): TuS-Trainer Uwe Behrens war am Sonntag in Heiligenfelde, hat dort Hoyas 0:1 gesehen. Er hat dort wenig beobachtet, was den Sudweyhern Sorgen bereiten müsste. Trotzdem betont Behrens: „Hoya ist eine Mannschaft, die niemals aufgibt.“ Schließlich habe sich sein Team im Hinspiel „schon einen abgebrochen“. Eine Hiobsbotschaft gibt es derweil aus Hoya: Daniel Nadolski hat sich bei einer Grätsche in Heiligenfelde wohl Elle und Speichel gebrochen, wie Co-Trainer Florian Steinbach berichtet.

SG Diepholz - BSV Rehden II (Sonntag, 15 Uhr/Hinspiel: 0:4): Für Jörg Behrens ist Rehden II ein undankbarer Kontrahent. „Ich bin eigentlich immer gut über alle Gegner informiert. Aber bei Rehden kann man nur schwer einschätzen, wer auflaufen wird“, sagt der Diepholzer Coach, der für sein Team (Rang 13) einen klaren Auftrag formuliert: „Wir müssen sofort hellwach sein. Wir dürfen an nichts anderes als an dieses Spiel denken.“ Auch wenn die Gäste Vierter sind, lässt sich BSV-Trainer Sascha Feldt nicht zu Träumereien hinreißen: „Wir müssen erstmal zusehen, dass wir möglichst schnell noch 12 bis 14 Punkte holen.“

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