Sulingens Keeper Uhlhorn stark beim 27:26

Knieling kompakt und treffsicher

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Julian Wilkens warf fünf Tore für den TuS Sulingen in Langen.

Sulingen - 20 Sekunden vor Schluss machte Jannik Knieling für den TuS Sulingen alles klar. Der Abwehrchef des Handball-Landesligisten TuS Sulingen verwandelte am Samstagabend beim TV Langen II seinen vierten Siebenmeter zum 27:25, die Hausherren verkürzten zwei Sekunden vor dem Ende zwar noch – aber dann stand der 27:26 (12:9)-Sieg der Mannschaft von Trainer Ingolf Semper an seinem 46. Geburtstag beim Schlusslicht fest. „Ich denke, jetzt müssten schon verrückte Ergebnisse zustande kommen, damit wir noch unten in Gefahr geraten“, atmete Semper hinterher erleichtert durch.

Doch so viel Spannung hätte seiner Meinung nach gar nicht sein müssen. „Wenn wir unsere Chancen konsequent nutzen, steht es zur Pause 15:8 – und nicht 12:9“, monierte der TuS-Coach. Doch die Gäste gingen laut Semper „zu nachlässig“ mit ihren Möglichkeiten um, verwarfen mehrfach freistehend und verpassten so, früh davon zu ziehen. An der Abwehrleistung hatte Semper nichts auszusetzen – die war konsequent wie zuletzt.

Nach dem 4:4 (10.) lief es bis zur 15. Minute besser (8:5), ehe es wieder an der Chancenverwertung haperte. Trotzdem hielt Sulingen den Drei-Tore-Vorsprung bis nach der Pause (16:13/38.), ehe die Deckungsarbeit plötzlich nachließ: „Da haben wir Langens Rückraumschützen teilweise frei werfen lassen“, ärgerte sich Semper. So stand es plötzlich 19:19 (48.), aber nach dem 21:21 hatte sich der Tabellensechste wieder gefangen. Beim 24:21 (53.) war der TuS wieder in der Spur. Einerseits wegen des bärenstarken Knieling, der vier Feld- und weitere vier Siebenmetertore warf. Andererseits wegen Björn Meyer, der im zweiten Durchgang nur im Angriff zum Einsatz kam. Laut Semper verließen sich seine Kollegen aber „zu oft“ auf den siebenfachen Torschützen. Drittens bescheinigte der Trainer Keeper Gerrit Uhlhorn wieder eine bärenstarke Leistung: „Gerrit hat im ersten Durchgang schon zwei Siebenmeter gehalten und danach viele weitere Bälle – auch von außen“, lobte der TuS-Coach.

ck

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