Sulingens Kapitän vertritt Manuel Meyer – auch gegen Bad Pyrmont

Neumann nun Abwehrchef

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Plötzlich in der Innenverteidigung: Dennis Neumann rückt aus dem Mittelfeld ins Abwehrzentrum. Im Heimspiel am Sonntag gegen die SpVgg. Bad Pyrmont muss auch er auf Christopher Loges, den derzeit Führenden in der Landesliga-Torschützenliste, aufpassen.

Sulingen - Dennis Neumann muss sich zurückziehen. Doch keine Angst, liebe Fans des TuS Sulingen: Der Kapitän bleibt beim Fußball-Landesligisten eine feste Größe – allerdings aktuell nicht mehr auf seinem angestammten Platz im Mittelfeld, sondern weiter hinten, in der für ihn bisher ungewohnten Innenverteidigung. Dort schließt er laut TuS-Trainer Walter Brinkmann jene Lücke, die der Ausfall von Abwehrchef Manuel Meyer hinterließ: „Manu kann vor Rückenschmerzen derzeit kaum laufen.“ Weil Meyer daher weiter ausfällt, Neumann aber beim jüngsten 2:0-Sieg in Hameln im Zentrum der Viererkette überzeugte, wird er auch am Sonntag ab 15 Uhr im Heimspiel des Tabellensechsten gegen die SpVgg. Bad Pyrmont verteidigen.

Dort bekommt er es mit dem aktuell gefährlichsten Stürmer der Liga zu tun: dem bisher 24-fachen Torschützen Christopher Loges. „Wir spielen also nicht gegen Bad Pyrmont, sondern eher gegen Loges“, verdeutlicht Brinkmann: „Ohne seine Qualitäten stünde die Mannschaft womöglich nicht im oberen Teil der Tabelle.“

Und damit der Achte am Sonntag nicht an Sulingen vorbei zieht, „werden wir Loges besondere Aufmerksamkeit widmen“. Eine Sonderbewachung schließt Brinkmann aus, stattdessen fordert er erhöhte Aufmerksamkeit von der gesamten Mannschaft, die sich im Vergleich zu den beiden jüngsten Zu-null-Siegen nicht großartig verändern soll. Neumann weiß um seine Verantwortung, das Defensivverhalten zu organisieren und für das richtige Verschieben der Abwehr-und Mittelfeldreihen zu sorgen. Eine Station weiter vorn soll „Sechser“ Maarten Schops für einen noch besseren Übergang zwischen Defensive und Offensive sorgen. Und an vorderster Front vertraut er seinen Außenspielern Pierre Neuse und Salam Garaf sowie Erdal Ölge und Mehmet Koc in der Mitte: „Sie alle sind selbst bestens in der Lage, Chancen zu kreieren.“

Insgesamt hofft der Trainer, dass sich sein Team auch gegen die SpVgg. Bad Pyrmont weniger anfällig bei Kontern zeigt, „denn wir wollen unsere derzeit gute Position möglichst behaupten“, hat sich Brinkmann für seine letzte Saison an der Sule vorgenommen. „Als Fünfter oder Sechster“ würde er seine Mannschaft nach fünf Jahren gern an Nachfolger Björn Wnuck übergeben, „aber unser Hauptaugenmerk im Saisonendspurt richten wir schon auf den Bezirkspokal“, gesteht Brinkmann mit Blick auf das Viertelfinale gegen den TSV Godshorn am 30. April.

Vielleicht ist bis dahin ja auch Manuel Meyer, neben den langzeitverletzten Tomasz Tomasik und Till Linsenhoff Sulingens derzeit einziger „Patient“, wieder fit. Denn Stellvertreter Neumann wäre im Mittelfeld ebenfalls wertvoll…

ck

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