Landesligist besiegt HSG Schwanewede/Neuenkirchen II

TuS Sulingen zeigt beim 37:26 eine gute Mannschaftsleistung

Machte am Sonnabend ein gutes Spiel: Rechtsaußen Benjamin Demel vom Handball-Landesligisten TuS Sulingen. Er steuerte zum 37:26-Heimerfolg sechs Treffer bei. - Foto: Flügge
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Machte am Sonnabend ein gutes Spiel: Rechtsaußen Benjamin Demel vom Handball-Landesligisten TuS Sulingen. Er steuerte zum 37:26-Heimerfolg sechs Treffer bei.

Sulingen - Nach drei Niederlagen in Folge zurück in der Spur: Handball-Landesligist TuS Sulingen bezwang am Sonnabend vor 90 Zuschauern die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II mit 37:26 (20:12). „Das war schön anzusehen und eine gute Mannschaftsleistung“, freute sich Sulingens Trainer Hartmut Engelke über den zwölften Saisonsieg.

Beim Tabellendritten präsentierte sich Torhüter Daniel Kramer in starker Verfassung, er wehrte mehrere Bälle ab und steckte auch Kopftreffer weg. Rechtsaußen Benjamin Demel benötigte für sechs Treffer nur sieben Versuche. Mittelmann Jannik Knieling (9/5) zog geschickt die Fäden. Rückraumshooter Jan Mohrmann traf siebenmal und blieb Ende der ersten Halbzeit angeschlagen auf der Bank. Der 33-Jährige wurde geschont.

Die Sulestädter führten von Beginn an – 3:2 (5.). Zwar glich Niklas Mechau (7/4) mit verwandeltem Siebenmeter zum 4:4 (6.) aus, doch danach kamen die Gastgeber in der 6:0-Abwehr zu Ballgewinnen. Sie schalteten schnell auf Angriff um, erzielten über den Gegenstoß einfache Tore. Knieling per Strafwurf, Demel (2), Julian Wilkens und Jan Mohrmann trafen zum 9:4 (10.). Die Sulinger ließen nicht locker. Beim 16:6 (20.) durch einen Gegenstoß-Treffer von Wilkens lagen sie erstmals mit zehn „Buden“ vor. „Da war der Widerstand der Schwaneweder angeknackst“, urteilte Engelke.

In der Abwehr machte Stefan Borchert auf der Halbposition ein guten Job, er hatte Rückraumakteur Niklas Mechau im Griff. Im Angriff spielte für ihn Linkshänder Björn Meyer (2) im halbrechten Rückraum.

Spätestens beim 18:6 (22.) durch Jan Mohrmann war eine Vorentscheidung gefallen. Die „Schwäne“ verkürzten zwar durch Eric Müller auf 10:18 (27.), aber enger wurde es bis zur Pause nicht.

Nach dem Seitenwechsel legte Knieling zum 22:13 (34.) nach. „Danach brannte nichts mehr an“, sagte der 47-jährige TuS-Coach. Das 30. Tor warf Rechtsaußen Demel zum 30:20 (47.). In der Endphase markierte Kreisläufer Jan Scharf mit seinem sechsten Treffer das 35:23 (55.). Am Ende fuhr der Tabellendritte seinen ersten Sieg im neuen Jahr ungefährdet ein. „Das war eine deutliche Steigerung gegenüber den vergangenen Begegnungen“, unterstrich Engelke.

mbo

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