Engelke-Team wirbt für Heimspiel gegen Schlusslicht Hoykenkamp

Sulinger Handballer wollen ordentlich Beton anrühren

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„Fachkräftemangel in Sulingen – Maurer und Betonbauer gesucht!“ Mit dieser witzigen Aktion nehmen die Sulinger Verbandsliga-Handballer um Kapitän Jannik Knieling (l.) und Torhüter Gerrit Uhlhorn ihre Abwehrprobleme selbst aufs Korn. Am Samstag im Heimspiel gegen die TS Hoykenkamp werben sie um Unterstützung: Alle Maurer und Betonbauer haben freien Eintritt.

Sulingen - Manchmal hilft nur noch Humor. Vor dem Heimspiel (Samstag/19.00 Uhr) gegen das Schlusslicht TS Hoykenkamp nehmen sich die Verbandsliga-Handballer des TuS Sulingen selbst auf die Schippe. Das Team, das die schlechteste Defensive der Liga stellt, startet für die Partie eine Aktion. „Fachkräftemangel in Sulingen – Maurer und Betonbauer gesucht!“, heißt es in einer Club-Mitteilung. Alle, die diesen Berufen nachgehen, haben freien Eintritt zum Spiel.

Unterstützung können die Sulinger tatsächlich gut gebrauchen. Zuletzt kassierte die Mannschaft von Trainer Hartmut Engelke zwei Niederlagen in Serie – und dabei 68 Gegentore. Die Abwehrschwäche „passt mir gar nicht“, stellt der Coach klar, der eigentlich seit jeher für eine stabile Defensive steht. Doch trotz der jüngsten Rückschläge dürfe sich die Mannschaft nicht herunterziehen lassen, betont Engelke: „Wichtig wird sein, dass wir die Köpfe oben behalten. Ich hoffe sehr, dass uns der Druck nicht lähmt.“

Gegen Hoykenkamp nehmen die Sulinger die klare Favoritenstellung ein. Die Gäste haben lediglich fünf Zähler auf dem Konto; die Partie am Wochenende ist „ihre letzte Chance“, weiß Engelke: „Es wird definitiv keine leichte Aufgabe.“

Denn auch wenn das Team aus der Gemeinde Ganderkesee kaum gepunktet hat – es kann unangenehm für jeden Gegner werden. Das haben die Sulinger im Hinspiel am eigenen Leib erfahren. Nur hauchdünn mit 36:35 entschieden sie die Partie für sich. Vor allem Sebastian Rabe hatte den Sulestädtern das Leben schwer gemacht. Der Top-Werfer kam auf acht Treffer. Allerdings verletzte sich Rabe im Januar an der Hand, seitdem wartet Hoykenkamp auf seine Rückkehr. Doch die Mannschaft von Trainer Adrian Hoppe hat noch andere Akteure, die wissen, wo das Tor steht. Beispielsweise die Hünen Nicolas Skormachowitsch und Hergen Schwarting. Außerdem verpflichtete das Schlusslicht im Winter den Litauer Deivas Eidukonis. „Er ist sehr wendig und schnell“, weiß Engelke, der wenig Hoffnung hat, dass sein Top-Torjäger Jan Mohrmann (zuletzt Mandelentzündung) zurückkehrt.

Mit den jüngsten Trainingseinheiten seines Teams war Engelke zufrieden. Nun hofft er, dass es wieder aufwärts geht: „Wir haben ein Heimspiel. Daher wollen wir die Punkte natürlich hier behalten.“ - wie

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