Garaf angeschlagen, Becker im Tor gesetzt

TuS Sulingen will bei Aufsteiger SV Iraklis Hellas Aufschwung nutzen

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Zeigt in dieser Saison ordentliche Leistungen beim Landesligisten TuS Sulingen: Mittelfeldakteur Sebastian Elvers.

Sulingen - Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) präsentierte sich Fußball-Landesligist TuS Sulingen als Einheit, beendete seine Serie von fünf sieglosen Partien und gewann beim TSV Pattensen mit 2:0. „Das war für den Kopf sehr gut“, urteilte Sulingens Co-Trainer Manuel Meyer rückblickend. Jetzt wollen die Sulestädter am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) beim Tabellenzwölften SV Iraklis Hellas nachlegen.

„Wir müssen den Aufschwung mitnehmen und weiter konzentriert spielen“, unterstreicht „Manu“ Meyer. Der 35-Jährige kann den Aufsteiger nur schwer einschätzen: „Wir wissen nicht, was uns da erwartet. Der Gegner ist eine Wundertüte.“ Die Gastgeber hatten am Mittwoch gegen den Tabellendritten HSC BW Tündern beim Stand von 4:2 den dritten Saisonsieg bereits vor Augen, kassierten allerdings in der letzten Viertelstunde noch zwei Gegentore zum 4:4-Endstand.

Personell fallen beim Oberliga-Absteiger Mannschaftskapitän Dennis Neumann (Muskelfaserriss in der Wade), Mehmet Koc (Rückenprobleme), Christian Hegerfeld (Leistenbeschwerden) und Marvin Zawodny (Knieprobleme) aus. Ob Salam Garaf mitwirken kann, entscheidet sich kurzfristig. Der 25-Jährige wurde am Mittwoch in der Schlussphase wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt. Jan-Christoph Thom wäre eine Alternative. Der 22-Jährige hat nach längerer Pause (Sprunggelenksverletzung) den Anschluss geschafft. Der Offensivakteur bekam Spielpraxis in der Zweiten, traf am Dienstag daheim beim 2:1-Erfolg über den TSV Mühlenfeld einmal.

Die Gäste halten an ihrem bewährten 4-1-4-1-System fest. Die Vierer-Abwehrkette mit den Innenverteidigern Pierre-Maurice Neuse und Atsushi Waki ließ zuletzt nichts anbrennen. Auch Richard Sikut (rechts) und Sören Sandmann (links) an den Außenbahnen machten einen guten Job. Im Angriff wirbelten Stürmer Maximilian Meyer sowie die Flügelangreifer Ramien Safi (links) und Salam Garaf (rechts).

„Ich kann mir schon vorstellen, dass die Startformation so bleibt“, sagt der Sulinger Co-Trainer, der aber das heutige Abschlusstraining abwarten will. Im Tor bleibt Schlussmann Tim Becker gesetzt, obwohl ihm in den vergangenen Wochen der eine oder andere Patzer unterlaufen ist. „Tim ist die Nummer eins“, betont „Manu“ Meyer, der auch auf David Schröder baut: „Beide geben im Training Gas.“ 

mbo

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