FC Sulingen und TSV Wetschen funken vor Derby SOS / Neuer Trainer noch offen

Otte gibt sich kämpferisch

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Dürfte auch gegen den TSV Wetschen für ein Tor gut sein: Sulingens Mittelfeldakteur Jens Grunert.

Sulingen - Es ist ein Spitzenspiel, aber beide Mannschaften haben mit argen Personalproblemen zu kämpfen: Der FC Sulingen erwartet heute um 19 Uhr Tabellenführer TSV Wetschen, dem mehrere Akteure fehlen. So viel Verletzungspech hat Wetschens Coach Thomas Otte in seiner Laufbahn als Trainer auch noch nicht gehabt: „Neun Ausfälle sind mir zu viel. Ich versuche, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen.“

Obwohl die Stammkräfte Andre Krause (Adduktoren-Probleme), Hendrik Rahe (Kreuzbandriss, Innenmeniskus und Innenband gerissen), Danny Lange (Bänderriss im Sprunggelenk), Dominic Becker (Knieverletzung – Diagnose steht noch aus), Luca Macke (Kreuzbandriss) und Tobias Schmidt (Kreuzbandriss) ausfallen, gibt sich der 49-Jährige kämpferisch: „Wir wollen die Saison mit dem Gewinn der Meisterschaft krönen.“ Einen besseren Abschied kann er sich zu seinem Ausstieg nicht wünschen. Wer Nachfolger von Thomas Otte wird, ist noch nicht entschieden. „Es zieht sich noch hin. Es wird erst nach Pfingsten eine Entscheidung geben“, sagte gestern Klaus Recker, Vorsitzender des TSV Wetschen, auf Nachfrage.

Mit welcher Formation der TSV Wetschen heute in Sulingen aufläuft, das kann Thomas Otte noch nicht sagen: „Ich weiß noch nicht, wie wir spielen.“ Offensivmann Nils Unger ist mehr denn je in der Verantwortung. Der 23-fache Torschütze soll nicht nur Tore schießen, sondern muss auch die jüngeren Spieler führen. „Bei mehreren Akteuren ist das reine Kopfsache“, unterstreicht Thomas Otte, der auf die Nachwuchskräfte Steffen Winkler, Philipp Nüßmann und Tobias Grube baut. Als großer Rückhalt hat sich in den vergangenen Wochen Torhüter Kai Winkler erwiesen. Der 22-Jährige schlägt sich allerdings mit einer Bänderdehnung im Sprunggelenk herum, beißt jedoch die Zähne zusammen.

Auch der Tabellendritte FC Sulingen pfeift personell aus dem letzten Loch. „Die Personalsituation ist katastrophal, ich suche noch nach Spielern“, seufzt Sulingens Interimstrainer Stefan Rosenthal. Auf alle Fälle wollen die Sulestädter den Primus ärgern. „Wir hauen noch einmal alles raus, haben keinen Druck“, sagt der 36-Jährige, der mit dem Abschneiden seiner Mannschaft mehr als zufrieden ist: „Wir haben schon 53 Punkte, das sind bereits jetzt zwei mehr als in der vergangenen Saison.“

Verstecken wollen sich die Gastgeber nicht. „Wir werden das Beste aus der Situation machen und spielen nach vorn“, meint Stefan Rosenthal. Über eines hat er sich in dieser Woche gefreut: Torjäger Svend Kafemann trainierte nach langer Verletzungspause (Bruch des Sprunggelenks) erstmals wieder mit. Ein Einsatz des 26-Jährigen sei allerdings kein Thema.

Es fehlen (Sulingen): Lukasz Konopinski (Muskelfaserriss in der Wade), Jonas Mesloh (beruflich verhindert) und Tobias Plümer (privat verhindert).

Es fehlen (Wetschen): Andre Krause (Adduktoren-Probleme), Hendrik Rahe (Kreuzbandriss, Innenmeniskus und Innenband gerissen), Danny Lange (Bänderriss im Sprunggelenk), Dominic Becker (Knieverletzung – Diagnose steht noch aus), Luca Macke (Kreuzbandriss), Tobias Schmidt (Kreuzbandriss), Marco Babilon (Knochenhautreizung am Schienbein), Nino Kröger und Gerrit Meyer (beide privat verhindert).

mbo

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