Fußball-Landesligist verliert 1:4 beim OSV Hannover

TuS Sulingen verteidigt „zu naiv“

Pech im Abschluss: Erst vergab der agile Theo Klare das frühe 1:0 für den TuS Sulingen, später das 2:2.
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Pech im Abschluss: Erst vergab der agile Theo Klare das frühe 1:0 für den TuS Sulingen, später das 2:2.

Hannover – Es gibt viel zu tun in dieser Trainingswoche für den TuS Sulingen – in fast allen Mannschaftsteilen. Denn die gestrige 1:4 (1:2)-Niederlage beim Landesliga-Konkurrenten OSV Hannover lag laut TuS-Trainer Thorolf Meyer nicht nur an der mal wieder dürftigen Chancenverwertung: „Hinten haben wir zu naiv verteidigt, und im Mittelfeld waren wir nicht griffig und bissig genug“, monierte „Toto“.

Zunächst sah es für sein Rumpfteam (acht Stammkräfte fehlten, Meyer selbst hatte sich umgezogen und auf die Ersatzbank gesetzt) aber noch gut aus – und es wäre fast früh in Führung gegangen. Doch Theo Klare köpfte eine Flanke von Lennart Greifenberg knapp neben den Kasten (3.). Danach hatten wir aber zehn bis 15 Minuten eine richtig schlechte Phase“, urteilte Meyer: „Da hat der OSV die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen.“

Und die entscheidenden Tore geschossen. Das 1:0 markierte Djawid Gabibow, nachdem sich die Platzherren auf der rechten Seite durchgesetzt hatten (14.). „Da bekamen wir den Ball nicht geklärt“, ärgerte sich Meyer. Vier Minuten später legte Michael Owusu zum 2:0 nach, indem er freistehend einen Pass aus dem Rückraum in die Maschen drückte. „So leicht dürfen wir uns nicht überrumpeln lassen“, wusste der TuS-Coach.

Brüggemann trifft zum Anschluss

Doch sein Team zeigte die richtige Reaktion: Chris Brüggemann nahm einen feinen Steckpass von Julian Fehse auf, setzte sich in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Hannovers Keeper Francesco Rizzo durch und traf zum 1:2 (23.). Kurz darauf hätte es 2:2 stehen können – doch nach einer Fehse-Ecke schoss Pierre Neuse die Kugel an die Unterkante der Latte (29.).

Auch nach dem Wechsel blieb den Gästen das Abschlusspech treu. Fehse (55.) und Brüggemann (57.) schossen knapp vorbei, Sekunden später zwang Devin Melloh Rizzo zur Glanzparade, den Nachschuss setzte Theo Klare über den Querbalken.

Das rächte sich: Erst nutzte Owusu eine unübersichtliche Situation im TuS-Strafraum zum 3:1 (59.), dann profitierte Patrick Richter von einem Ballverlust auf der linken Seite mit dem 4:1 (67.). „Danach war das Spiel für uns gelaufen“, wusste Meyer.

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