TuS Sulingen unterliegt bei Landesliga-Spitzenreiter HSC Hannover mit 1:2

Neuses Anschlusstor zu spät

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Pierre-Maurice Neuse (am Ball) traf gestern zum 1:2-Anschluss in Hannover. Doch es reichte nicht zu einem Punkt beim Spitzenreiter.

Sulingen - Die zweite Niederlage in Folge hatte Maarten Schops gestern schnell abgehakt: „Wir haben gegen eine Spitzenmannschaft verloren – und das knapp. Dieses Resultat wirft uns nicht zurück“, urteilte der Trainer des TuS Sulingen nach der 1:2 (0:2)-Niederlage beim damit weiter ungeschlagenen Landesliga-Tabellenführer HSC Hannover.

Vor allem rechnete Schops seinen Spielern hoch an, „dass sie bis zum Ende alles versucht haben, ein besseres Ergebnis zu erzielen, was am Ende auch geklappt hat“.

Zunächst sah es aber alles andere als gut für die Gäste aus. Nach 20 Minuten hatte Ertan Ametovski einen Freistoß aus halbrechter Position im Tor von Sulingens Schlussmann Tim Becker untergebracht. Der abgefälschte Ball war in einem hohen Bogen neben dem Pfosten hinter der Linie gelandet. „Ärgerlich“, fand Schops das – und Ametovskis zweiten Treffer ebenso, nachdem die TuS-Abwehr nicht richtig aufgepasst hatte (33.).

Zu diesem Zeitpunkt hätte es jedoch ebenso gut bereits 1:1 stehen können, doch nachdem Taiki Hirooka im HSC-Strafraum nach einem Duell zu Fall gekommen war, blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm (24.). „Schwer zu sagen, ob das ein Elfmeter gewesen wäre – aber wir haben auch so in der ersten Halbzeit einiges richtig gemacht“, urteilte Schops. Sulingen entwickelte nun nämlich mehr Druck und tauchte gefährlich vor dem gegnerischen 16er auf. Mehmet Koc köpfte knapp neben den Pfosten (27.) und vergab damit die dickste Chance vor dem Gang in die Kabinen.

Zum Wiederanpfiff verstärkte Schops die Offensivabteilung und wechselte Salam Garaf ein. „Wir haben noch mehr nach vorn geworfen – selbst auf die Gefahr hin, dass wir das 0:3 oder 0:4 kassieren“, fasste er die Marschroute des zweiten Durchgangs zusammen. Das passierte nicht, allerdings führten die Sulinger Angriffsbemühungen zu spät zum Erfolg: Pierre-Maurice Neuse verwertete eine Rechtsflanke am kurzen Pfosten zum 1:2 (88.). Zu diesem Zeitpunkt agierte Hannover seit einer knappen Minute in Unterzahl, weil Mohammed Chahrour Dennis Neumann vor dem TuS-Strafraum unnötig von den Beinen geholt hatte – ohne Chance, den Ball zu erreichen. Dafür sah der HSC-Mittelfeldmann die Rote Karte. „Wir haben uns aber von der Hektik nicht anstecken lassen und sind zu elft vom Platz gegangen“, nannte Schops einen weiteren positiven Aspekt dieses Auftritts beim Spitzenreiter. Insgesamt sprach der Belgier von einem „verdienten Sieg. Hannover verfügt über eine ausgebuffte Truppe, die in den entscheidenden Situationen cleverer agiert hat.“

ck

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