Bezirksligist gewinnt Nachbarschaftsduell

FC Sulingen stößt Kirchdorf vom Thron

Scheiterte in dieser Szene noch an Kirchdorfs Torhüter Yascha Seidel: Sulingens Offensivmann Lars Mesloh (l.). Später traf der 29-Jährige aber noch zweimal beim 5:0-Erfolg. - Foto: Borchardt
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Scheiterte in dieser Szene noch an Kirchdorfs Torhüter Yascha Seidel: Sulingens Offensivmann Lars Mesloh (l.). Später traf der 29-Jährige aber noch zweimal beim 5:0-Erfolg.

Sulingen - Von Matthias Borchardt. Mit einer reifen Leistung den TuS Kirchdorf vom Thron gestoßen: Fußball-Bezirksligist FC Sulingen schlug gestern Nachmittag vor 250 Zuschauern im Aufsteiger-Duell den TuS Kirchdorf mit 5:0 (2:0).

Sulingens Trainer Stefan Rosenthal freute sich über den dritten „Dreier“ in Folge: „Das ist absolut verdient, denn wir haben mit viel Lust nach vorn gespielt. Die Kirchdorfer haben uns aber auch die Räume dazu gestattet.“ Kirchdorfs Coach Christian Jeinsen setzte die Niederlage zu: „Das ist ganz bitter, das müssen wir erst einmal verarbeiten. Wir haben es den Sulingern zu einfach gemacht. Wir hatten zu viele Fehlpässe und sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen.“

Im Nachbarschaftsduell besaßen die Gastgeber von Beginn an Vorteile im Spiel nach vorn. Marian Pingel sorgte mit mehreren Ecken für Gefahr. So wehrte Kirchdorfs Keeper Yascha Seidel im letzten Moment einen Eckball des 30-Jährigen ab (6.). Nur 60 Sekunden später setzte Pingel einen geschossenen Ball neben den Pfosten. Die Sulestädter machten weiter Druck: Nach einem Pass von Patrik Siebert zog Svend Kafemann mit dem Ball von der linken Seite nach innen. 

Seinen platzierten Flachschuss hielt Seidel nicht fest, Niklas Hoffmann staubte zum 1:0 (14.) ab. Der Tabellenzweite griff weiter an. Eine schöne Ballstafette sorgte für Gefahr. Pingel bediente Kafemann auf der rechten Seite, seine scharfe Vorlage beförderte Kirchdorfs Jan-Niklas Keltz im letzten Moment vor Lars Mesloh ins Aus (16.). 

In der Abwehrkette nichts anbrennen lassen

In der Vierer-Abwehrkette ließen die Innenverteidiger Julian Hartkamp und Alper Yildirim nichts anbrennen. Sie hatten TuS-Offensivmann Christoph Albers im Griff. Nach einem Kafemann-Zuspiel hätte Lars Mesloh eigentlich auf 2:0 (36.) stellen müssen, brachte die „Pille“ aber nicht an Seidel vorbei, der wenig später einen Kafemann-Schlenzer im Nachfassen hielt (40.). Kurz vor der Pause gelang Lars Mesloh nach einer Pingel-Vorlage das 2:0 (44.).

Nach dem Wechsel brachte Jeinsen den achtfachen Torschützen Meinke Honebein für Keltz und stellte außerdem auf eine Dreier-Abwehrkette um. Die Gäste trauten sich nun mehr zu. Nach einer Linksflanke von Henrik Albers stellte Ive van Daalen FCS-Torwart Patrick Kühn mit einem Kopfball erstmals auf die Probe (56.). Das nächste Tor fiel auf der anderen Seite: Pingel spielte eine Ecke kurz zu Kafemann, dessen Linksflanke verlängerte Lars Mesloh mit dem Kopf zu Bennet Lüdecke, der auf 3:0 (60.) erhöhte. „Da war die Messe gelesen“, urteilte Jeinsen.

Die Sulinger stecken allerdings nicht zurück, spielten weiter munter nach vorn. Mit Erfolg: Nach einem Siebert-Pass tankte sich Lars Mesloh auf der linken Seite durch und markierte mit seinem zweiten Treffer das 4:0 (70.). Dann glückte auch noch Kafemann ein Tor. Der 29-Jährige tunnelte Henrik Albers, zog einen Sprint an und vollstreckte zum 5:0 (74.). „Er hat sich mit diesem Treffer selbst für seine Leistung belohnt“, freute sich Rosenthal. Der Kapitän hätte sogar noch nachlegen können, aber seinen Lupfer wehrte Honebein vor der Linie ab (79.). Selbst ein Ehrentor war den Kirchdorfern nicht vergönnt: Kühn meisterte einen Schuss von Christoph Albers (81.).

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