Schops rechnet mit der Wende: „Die Jungs sind stabil genug“

TuS Sulingen startet seine Auswärts-Wochen gegen Krähenwinkel

Richard Sikut gelang im Hinspiel gegen Krähenwinkel Sulingens einziger Treffer.
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Richard Sikut gelang im Hinspiel gegen Krähenwinkel Sulingens einziger Treffer.

Sulingen - Die Navigationsgeräte in den Autos werden in den kommenden Wochen glühen: Die Fußballer des TuS Sulingen müssen gleich fünfmal (!) in Folge auswärts antreten – erst viermal in der Landesliga, dann auch noch im Viertelfinale des Bezirkspokals beim TuS Garbsen. Den Anfang macht am Sonntag (15.00 Uhr) das Gastspiel beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide.

Dass der TuS so viel reisen muss (es folgen die Auftritte in Ramlingen, Almstedt und das Nachholspiel in Bad Pyrmont), ist in diesen wichtigen Wochen nicht eben ein Vorteil. „Es ist schon anstrengend“, meint Trainer Maarten Schops, „aber auch nicht so schlimm. Wer oben mitspielen will, muss zu Hause und auswärts punkten.“ Beides gelang den Sulingern zuletzt nicht.

Niederlagen bringen Nervenkitzeln in den Meisterschaftskampf

Der Spitzenreiter (40 Punkte) verlor erst beim OSV Hannover und dann auch noch gegen Lehrte. Der komfortable Vorsprung an der Tabellenspitze schmolz. Ramlingen (37), Bavenstedt (36) und der OSV (35) sind herangerückt und sorgen für ordentlich Würze im Titelrennen. „Schwierig zu sagen, wer sich da durchsetzt“, findet Schops: „Ich gehe davon aus, dass keine Mannschaft jetzt alles gewinnt – und dass es bis zum Schluss spannend bleibt.“

Für den Nervenkitzel hat der TuS mit den beiden Pleiten selbst gesorgt. „Wir haben es einfach nicht geschafft, unser Potenzial abzurufen“, moniert Schops, der nun aber nicht total schwarzmalen will. Er habe insgesamt eben eine junge Mannschaft, betont der 40-jährige Belgier: „Und die unterliegt nun mal Schwankungen. Das ist kein Weltuntergang, ich mache mir da keine Sorgen.“

Krähenwinkel in der Rückrunde in Topform

Dass gerade die jungen Spieler angesichts der ungewohnten Negativerfahrungen der vergangenen Wochen verunsichert sind, glaubt Schops ebenfalls nicht. „Wir haben das eine oder andere Einzelgespräch geführt. Die Jungs sind vom Kopf her stabil genug, die Lage einschätzen zu können.“

Im Hinspiel musste sich Sulingen mit einem 1:1 gegen den aktuellen Tabellen-14. begnügen. Nur Richard Sikut traf im September 2016. Und am Sonntag rechnet Schops mit einer noch härteren Nuss: „Krähenwinkel hat sich enorm verstärkt und in der Rückrunde noch nicht verloren.“ Drei Siege und ein Remis: Der TSV hat zehn von seinen 16 Punkten im Jahr 2017 eingefahren, die Aufholjagd läuft. Und Schops warnt: „Das ist kein Abstiegskandidat mehr. Deshalb fahren wir da auch nicht als absoluter Favorit hin.“

mr

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