Fußball-Landesligist fertigt Stuhr auswärts 7:0 ab / Mehmet Koc trifft doppelt

Sulingen im Spaziergang ins Pokal-Viertelfinale

+
Zum klaren 4:0-Erfolg in Stuhr trug Sulingens Offensivmann Mehmet Koc gestern Abend zwei Treffer bei. ·

Stuhr - Von Robin ScherrDie Landesliga-Fußballer des TuS Sulingen wurden auch im Achtelfinale des Bezirkspokals ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Nachdem eine Runde zuvor Bezirksligist SC Twistringen mit 7:1 abgeschossen wurde, gewann der Titelverteidiger gestern Abend beim ebenfalls ein Klasse tiefer angesiedelten TV Stuhr mit 7:0 (5:0).

Dabei sah es in der Anfangsphase überhaupt nicht nach einem Kantersieg gegen die stark ersatzgeschwächten Hausherren aus. Stuhr spielte von Beginn an auf dem Kunstrasen munter mit, verbuchte sogar die erste echte Großchance (13.). Andre Kucharski bekam den Ball auf der linken Seite in den Raum gespielt, brachte eine scharfe Flanke in die Mitte, wo Fynn Rusche aus sieben Metern zum Abschluss kam. TuS-Keeper Marc Jamieson klärte per Fußabwehr. Sulingen antwortete durch Torchancen von Thorolf Meyer (16.) und Pierre-Maurice Neuse (19.), die TVS-Torhüter Jan-Hendrik Gronewold parierte. Eine Minute später war wieder Stuhr am Zug, aber Timo Wetjen suchte etwas überhastet den Abschluss, zielte links am Tor vorbei.

Letztlich war es ein Eigentor, das den Bann zugunsten der Gäste brach: Sulingens Christian Cordes köpfte das Leder hoch in den Strafraum, Stuhrs Jannis Böttcher versuchte im Zweikampf zu klären, traf den Ball mit der Fußspitze und über den Innenpfosten ins eigene Tor (25.). Nur zwei Minuten später bediente Philip Meier Torjäger Thorolf Meyer, der aus acht Metern zum 2:0 verwandelte.

„Danach ist meine Befürchtung, dass das Spiel gegen Sulingen in unsere Situation zum völlig falschen Zeitpunkt kommt, eingetreten. Uns fehlte die Handlunsgschnelligkeit, so dass wir viele zweite Bälle verloren haben“, so Stuhrs Trainer Christian Meyer. Die Gäste nahmen seine Mannschaft bis zur Pause völlig auseinander. Nach Toren von Pierre-Maurice Neuse (36.) und dem stark aufspielenden Meier (40.) war das 5:0 durch Mehmet Koc (41.) der Stuhrer Tiefpunkt. Gronewold schoss den Sulinger Stürmer an und der Ball landete per Bogenlampe im Kasten.

Nach dem Seitenwechsel nahm Sulingen einen Gang raus, Stuhr kämpfte um jeden Meter, um ein Desaster zu verhindern. Die Tore von Koc (66.) und Salam Garaf (87.) waren nicht zu verhindern, dennoch zeigten die Gastgeber, dass die Moral intakt ist. Das sah auch TuS-Trainer Walter Brinkmann so: „Stuhr war aufgrund der Ausfälle verunsichert, das Ergebnis ist dann etwas zu hoch ausgefallen. Wir haben eine gute Mischung aus Leidenschaft und Willen gezeigt und waren sehr konzentriert. Ich freue mich, dass wir im Pokal überwintern können.“

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Werder-Training am Sonntag

Werder-Training am Sonntag

Januar-Auktion des Hannoveraner Verbandes Verden

Januar-Auktion des Hannoveraner Verbandes Verden

So ergreifend war das erste Spiel von Chapecoense nach dem Flugzeug-Absturz

So ergreifend war das erste Spiel von Chapecoense nach dem Flugzeug-Absturz

Meistgelesene Artikel

Arambasic geht das Herz auf

Arambasic geht das Herz auf

Ein Strahl plus Krakenarme

Ein Strahl plus Krakenarme

Kreisauswahl gewinnt Sichtungsturnier

Kreisauswahl gewinnt Sichtungsturnier

Keine Schiris – Zwangpause für Sulingen

Keine Schiris – Zwangpause für Sulingen

Kommentare