Abstiegsgefährdeter Handball-Landesligist unterliegt HSG Stedingen mit 29:32

Sulingen setzt Talfahrt fort

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Sulingens Rückraum-Allrounder Jonas Langnau (r.) wuchtete den Ball zwar fünfmal ins Tor der HSG Stedingen, aber verhindern konnte er damit die 29:32-Niederlage nicht. ·

Sulingen - Auch im achten Spiel in Folge (drei Remis, fünf Niederlagen) blieb Handball-Landesligist TuS Sulingen sieglos, unterlag am Sonnabend vor 150 Zuschauern der HSG Stedingen mit 29:32 (14:14).

Die Sulestädter bangen nun verstärkt um den Klassenverbleib. Das weiß auch Spielertrainer Ingolf Semper: „Jetzt wird’s langsam eng. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, damit wir selbst den Kopf aus der Schlinge ziehen.“ Schon in der Anfangsphase machte sich bei den Gastgebern die Verunsicherung bemerkbar, vor allem in der Abwehr gab’s Mängel. Die Gäste nutzten mit dem starken Mittelmann Sönke Dierks (11/1) und Kreisläufer Marcel Tytus (9/4) die Schwächen eiskalt aus, führten mit 4:1 (5.) und bauten den Vorsprung auf 12:7 (17.) aus. Anschließend nahm Ingolf Semper eine Auszeit, gab neue Anweisungen und stellte die Abwehr von 5:1 auf 6:0 um. Das zahlte sich aus, denn den Sulingern glückten sieben Tore in Folge, und auf einmal lagen sie nach einem Treffer von Linkshänder Björn Meyer (7) mit 14:12 (28.) in Front.

„Da haben wir in der Deckung richtig zugepackt, und Torhüter Tobias Tannert wehrte einige Bälle ab“, analysierte der 44-Jährige. Doch noch vor der Pause unterliefen den Hausherren zwei technische Fehler, so dass die HSG Stedingen zum 14:14 ausglich.

Nach dem Wechsel egalisierte Jan Scharf (3) bei seinem Comeback letztmalig zum 21:21 (44.), danach lief die Heimmannschaft ständig einem Rückstand hinterher. „Immer, wenn es knapp wird, spielen wir durch die Bank weg ohne Selbstvertrauen. Die Verunsicherung ist sehr groß“, unterstrich Semper. Zwar verkürzte der Tabellenzehnte nach einem Tor von Jan Scharf noch einmal auf 24:25 (52.), aber die HSG Stedingen setzte sich in der Endphase vorentscheidend auf 28:24 (55.) ab. Sulingens Spielertrainer stellte die Abwehr in den Schlussminuten von 4:2 auf 3:3 um. Er brachte sein Team zwar noch einmal auf 28:30 (58.) heran, doch danach handelte sich Jannik Knieling eine Zeitstrafe ein. In Überzahl machten die Stedinger den Sack zu. „Da haben sie clever gespielt“, lobte Semper den Gegner. · mbo

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