Wilkens und Knieling überzeugen

TuS Sulingen schlägt sich wacker – 25:32 in Fredenbeck

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Steuerte Sonntag zum 25:32 in Fredenbeck vier Treffer bei: Sulingens Kreisläufer Jan Scharf.

Fredenbeck - Mehr lag aufgrund der Ausfälle von Torjäger Jan Mohrmann (Mandelentzündung), Björn Meyer, Jonas Langnau (beide grippaler Infekt) und Julian Plander (privat verhindert) nicht drin für den TuS Sulingen: Die Verbandsliga-Handballer verloren Sonntag beim Tabellenvierten VfL Fredenbeck II mit 25:32 (14:15).

„Wir haben uns unter diesen Voraussetzungen gut verkauft“, unterstrich Sulingens Trainer Hartmut Engelke. Er lobte Linksaußen Julian Wilkens, der neunmal traf, und Mittelmann Jannik Knieling, der sechs Tore warf.

Engelke wusste allerdings, warum der Aufsteiger seine neunte Niederlage kassiert hatte: „Wir haben in der ersten Halbzeit fünf Minuten lang schlechten Handball gespielt und Mitte der zweiten Hälfte noch einmal. Da haben wir im Angriff und in der Abwehr Schwächen gezeigt.“

Die Sulinger lagen schnellen mit 0:4 (5.) zurück, fingen sich danach. Jan Scharf und Wilkens verkürzten zum 2:4 (6.). Bis zum 6:9 (15.) durch Knieling blieb es eng. Danach folgte eine schwache Phase. Die Fredenbecker bauten mit ihren Haupttorschützen Lukas Kraeft (9/4), Torben Sauff (7) und Florian Krämer (5) ihren Vorsprung auf 12:6 (19.) aus. Zwischenzeitlich scheiterte Knieling mit einem Siebenmeter an Fredenbecks Torhüter Szymon Krol. Kurz vor der Pause kämpften sich die Sulestädter nach Toren von Wilkens (2) und Marco Krause auf 13:15 heran.

Aus Zeitstrafen kein Kapital geschlagen

Gleich nach dem Wechsel erzielte Wilkens das 14:15. Mit einem Doppelpack erhöhte Krämer auf 17:14 (34.). Anschließend schlugen die Sulinger aus Zeitstrafen kein Kapital. „Unser Überzahlspiel war nicht gut“, monierte Engelke. Die Fredenbecker, die in der Abwehr körperbetont spielten, nutzten die Schwächen des Aufsteigers weiter aus, bauten ihren Vorsprung nach einer „Bude“ von Sauff auf 24:17 (43.) aus. Engelke nahm eine weitere Auszeit, gab neue Anweisungen. 

Beim Stand von 28:20 (52.) kassierte Fredenbecks Sebastian Wohlers die Rote Karte (dritte Zeitstrafe). In Unterzahl traf Hendrik Bohmann zum 29:20 (53.). Wilkens schaffte mit zwei weiteren Treffern zum 22:29 (54.) noch einmal den Anschluss, doch beim Sieben-Tore-Abstand blieb es bis zum Schluss – 25:32. - mbo

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