Handball-Landesligist unterliegt bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II 20:21

Sulingen schlägt sich selbst

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Auch Sulingens Jonas Langnau bekam die Härte der „Schwäne“ zu spüren. Er traf beim 20:21 sechsmal. ·

Sulingen - Kämpferisch alles gegeben, aber zu viele Chancen ausgelassen: Die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer des TuS Sulingen kassierten gestern beim Tabellenzwölften HSG Schwanewede/Neuenkirchen II eine ganz bittere 20:21 (9:8)-Niederlage, denn das Siegtor für die Gastgeber erzielte Jannis Molzahn mit einem verwandelten Siebenmeter quasi mit dem Schlusspfiff.

„Wir haben uns selbst um den Lohn gebracht“, schüttelte Sulingens Spielertrainer Ingolf Semper bei einem Blick in die Statistik nur mit dem Kopf. Gleich elf freie Bälle hatten die Sulestädter vergeben. So ließen Jonas Langnau, Jannik Knieling und Jan Scharf gleich drei Siebenmeter aus.

Dabei erwischte der Tabellenzehnte einen ordentlichen Start, denn Malte Fallenbeck, Julian Plander, Jonas Langnau und Jannik Knieling mit verwandeltem Strafraum machten aus einem 3:3 (7.) eine 7:3-Führung (14.). Bis zum 9:5 (23.) durch Jannik Knieling sah’s für die Gäste noch gut aus. Doch dann bekamen sie die Härte der „Schwäne“ zu spüren. Besonders Björn Meyer, Jonas Langnau und Jannik Knieling mussten einiges einstecken. „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, sagte der TuS-Coach. Da die Sulinger vor der Pause die Angriffe „zu früh abschlossen“, kassierten sie noch drei Gegentore zum 9:8.

In der zweiten Halbzeit gab’s bis zum 17:17 (54.) wechselnde Führungen. Anschließend vergaben Langnau und Scharf einen Siebenmeter, und Langnau versiebte auch noch einen Tempogegenstoß. Besser machten es die Hausherren, die mit 19:17 (55.) in Front gingen. Julian Plander egalisierte mit vollstrecktem Strafwurf zum 19:19 (57.). In Überzahl verschenkten die Sulinger einen Ball. Das Heimteam markierte das 20:19. Björn Meyer musste für zwei Minuten auf die Strafbank. In Unterzahl erzielte Knieling das 20:20 (59.). In den Schlusssekunden fehlte den Sulestädtern die Cleverness. Sie passten bei einer Aktion nicht auf, kassierten noch einen Strafwurf. „Wir haben das Spiel selbst verloren“, urteilte Ingolf Semper. · mbo

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