Handballer kassieren 23:32-Pleite in Rotenburg / „Wir haben den Gegner stark gemacht“

Sulingen rennt ins offene Messer

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Sulingens Björn Meyer (Bild links) lässt sich in dieser Szene auch vom Rotenburger Daniel Jäger nicht am Wurf hindern. ·

Sulingen - Die Quote war deutlich: 30 Fehlversuche oder technische Fehler, dazu drei verworfene Siebenmeter. Mit dieser schlechten Bilanz „kannst du in Rotenburg nicht gewinnen“, seufzte Spielertrainer Ingolf Semper nach der unnötig klaren 23:32 (12:15)-Niederlage von Handball-Landesligist TuS Sulingen beim TuS Rotenburg.

„Wenn man sieht, dass Rotenburg zwölf Gegenstöße verwertet hat und wir nur drei, dann weiß man, wo der Neun-Tore-Unterschied herkommt“, knurrte der Coach: „Wir haben den Gegner stark gemacht.“

Dabei lief es in der Anfangsphase noch gut für die Sulinger. Mit dem Selbstvertrauen von zuletzt 7:1 Punkten in Folge hielten die Gäste den Gegner in Schach und führten in der 13. Minute auch verdient mit 7:4. Doch anstatt nun ruhig weiterzuspielen, „haben wir viel zu hastig abgeschlossen, viele Chancen dabei vergeben und uns unnötige Ballverluste geleistet“, kritisierte TuS-Trainer Semper. Das spielte dem TuS Rotenburg freilich in die Karten, denn die Waffe der Gastgeber ist das Tempospiel. Über 8:8 (21.) und 13:11 (26.) drehten die Hausherren die Partie zur Pause und warfen einen Drei-Tore-Vorsprung (15:12) heraus. „Das war der Genickbruch“, räumte Semper ein. Zumal der TuS Sulingen nach der Pause seine beste Phase nicht nutzte, um wieder komplett ins Spiel zurückzukommen. Beim Stand von 17:19 (37.) „hatten wir zwei Mal in Folge die Möglichkeit auf ein Tor und damit den Ausgleich“, meinte Semper. Doch beide Chancen wurden vergeben. Rotenburg machte es da besser und zog auf 26:19 vorentscheidend davon, wobei bei den Sulingern nun endgültig alle Dämme brachen. „Man kann in Rotenburg verlieren, aber die Höhe war völlig unnötig. Wir hätten uns mehr zusammenreißen müssen“, ärgerte sich Semper über die am Ende deutliche 23:32-Pleite. · flü

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