TuS Sulingen reist zum OSV Hannover und seinem Ex-Profi / Schafft es Schops?

Auf den „Ernst-Fall“ vorbereitet

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Wenn Sulingens Maarten Schops seine muskulären Probleme abgeschüttelt hat, ist er am Sonntag gesetzt.

Sulingen - Das Thema beim TuS Sulingen ist Ernst. Fabian Ernst. Der Ex-Nationalspieler und ehemalige Bundesliga-Profi spielt nämlich noch immer – für Sulingens Landesliga-Konkurrent OSV Hannover. Und „dieser Fabian Ernst hat im Hinspiel den Unterschied ausgemacht“, erinnert sich TuS-Trainer Walter Brinkmann an den 1:0-Sieg der Oststädter zurück. Das Tor des Tages erzielte – natürlich – Ernst. „Aber man sieht sich immer zweimal im Leben, und diesmal haben wir vor, ein besseres Ergebnis zu erzielen“, hat sich Brinkmann für das nachzuholende Rückspiel am Sonntag um 15 Uhr beim OSV vorgenommen.

Positiv stimmt ihn die „sehr gute Wintervorbereitung: Wir konnten komplett durchtrainieren, hatten reichlich Testspiele auf unserem Kunstrasen und durften dabei Selbstvertrauen tanken. Am wichtigsten ist aber, dass alle Spieler okay sind.“

Lediglich Maarten Schops plagt sich seit dem letzten Vorbereitungsspiel am Dienstag gegen den SV Heiligenfelde (9:0-Erfolg) mit leichten muskulären Problemen herum, „aber er hat ein gutes Heilfleisch“, weiß sein Trainer über den belgischen Ex-Profi in seinem defensiven Mittelfeld, mit 38 Jahren noch immer starker Abräum-, Ablauf- und Spielaufbau-Experte. Auch der lange verletzte Tomasz Tomasik (Kreuzbandriss) kehrt langsam wieder zurück, spielt aber noch keine Rolle für die Landesliga-Startelf. „Er ist zwar wieder da, wird aber erst noch Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln“, schildert Brinkmann.

Für Till Linsenhoff gilt das zum Leidwesen der „Grünen“ nicht: Der Innenverteidiger wird seine Adduktorenbeschwerden einfach nicht los. „Till stand mir quasi die ganze Saison über nicht zur Verfügung, und es ist auch nicht absehbar, wann er seine Verletzung abgeschüttelt hat“, seufzt Brinkmann.

Das Tor hütet am Sonntag und wohl auch bis zum Saisonende David Schröder; die Rotation zwischen den Pfosten scheint ein Ende genommen zu haben. Denn Keeper Marc Jamieson steht aus beruflichen Gründen erstmal nicht zur Verfügung – und will im April zu einer mehrmonatigen Weltreise aufbrechen. „Zum Saisonende ist er aber noch einmal wieder bei uns“, verrät Brinkmann mit einem Grinsen. Dann fliegt Jamieson von Bali über Moskau nach Mallorca ein. Seine Kollegen haben nämlich die Sonneninsel als Ziel ihrer Mannschaftsfahrt auserkoren…

ck

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