Fußball-Landesligist verliert beim starken Meisterschaftsfavoriten Arminia Hannover mit 1:4

TuS Sulingen passt bei Ecken nicht auf

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Brachte den TuS Sulingen in Hannover mit 1:0 in Front: Stürmer Mehmet Koc. ·

Sulingen - Kämpferisch alles gegeben, aber es hat nicht gereicht: Fußball-Landesliga-Aufsteiger TuS Sulingen unterlag gestern Abend im ersten Auswärtsspiel beim Meisterschaftsfavoriten SV Arminia Hannover mit 1:4 (1:0).

„Das ist eine ganz starke Mannschaft, gegen die wir verloren haben. Ärgerlich ist allerdings, dass wir drei Tore nach Standard-Situationen bekommen haben. David Schröder hat gut gehalten“, analysierte Sulingens Trainer Walter Brinkmann.

Vor 200 Zuschauern drückten die Gastgeber von Beginn an auf die „Tube“. „Arminia Hannover hat unheimlich Druck gemacht, wir haben mehrfach Glück gehabt“, unterstrich Peter Miklis, stellvertretender Vorsitzender beim TuS Sulingen. Dennoch gingen die Sulestädter, die ohne Tomasz Tomasik (Meniskus-Operation und kleiner Riss im Knie – sechs Wochen Pause), Till Linsenhoff (massive Adduktoren-Probleme) und Sascha Husmann (Sprunggelenksverletzung) antraten, nach einem Konter mit 1:0 (11.) in Front. Der Ex-Vilser Salam Garaf spielte einen Traumpass auf Mehmet Koc, der eiskalt den Ball versenkte.

In der Folgezeit sah sich der Neuling in die Defensive gedrängt. Die Hannoveraner drängten weiter, kamen zu Chancen. Stürmer Dustin Reinhold schoss einmal die „Pille“ über den Kasten (15.) und zielte ein weiteres Mal neben den Pfosten (41.). Nach einer halben Stunde fand der 23-Jährige in TuS-Torhüter David Schröder seinen Meister (30.). In der Nachspielzeit verhinderte der 25-jährige Sulinger Schlussmann aus kurzer Distanz den Ausgleich, als er mit einem Reflex einen Schuss von Björn Masur parierte.

Nach dem Wechsel schlugen die Hausherren aus ihrer Überlegenheit Kapital: Zunächst gelang Dominic Vilches-Bermudez per Kopfball nach einer Ecke das 1:1 (58.), dann staubte der gleiche Akteur nach einem weiteren Eckball zum 2:1 (63.) ab. Im Gegenzug besaß Koc nach einem Zuspiel von Richard Sikut die große Möglichkeit zum 2:2, scheiterte aber an Hannovers Torhüter Maximilian Braasch (64.). Besser machte es auf der anderen Seite Reinhold, der nach einer Ecke per Kopfball das 3:1 (68.) markierte. „Da war’s gelaufen“, urteilte Peter Miklis.

In der Schlussphase brachte der eingewechselte Sebastian Elvers das Spielgerät nicht an Braasch vorbei (88.). Mit seiner zweiten „Bude“ zum 4:1 (90.) setzte Reinhold den Schlusspunkt. „Trotz der Niederlage bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden“, sagte Brinkmann. · mbo

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