Nur Neuse trifft kurz vor Ultimo

1:1 des TuS Sulingen spiegelt laut Trainer Schops „nicht unsere gute Leistung wider“

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Sulingens Pierre Neuse nahm in der Nachspielzeit richtig Maß – und sicherte so einen Punkt gegen den Heesseler SV. 

Sulingen - Immerhin: Durch einen knallhart und platziert versenkten Freistoß aus 20 Metern von Pierre-Maurice Neuse in der dritten Minute der Nachspielzeit belohnte sich der TuS Sulingen am Samstag gegen den Heeßeler SV wenigstens mit einem Punkt und trennte sich vom Landesliga-Siebten mit 1:1 (0:1).

„Leider hat es heute nicht zu einem Sieg gereicht, obwohl er verdient gewesen wäre“, bedauerte TuS-Trainer Maarten Schops nach dem einseitigen Heimspiel, in dem sein Team fast nur in Richtung HSV-Gehäuse anrannte: „Aber was wir in der Woche davor zu viel bekommen haben, war diesmal zu wenig Ertrag – so gleicht sich das vielleicht aus“, tröstete sich der 42-Jährige in Erinnerung an den 1:0-Sieg in Steimbke acht Tage zuvor.

Mit der jetzigen Leistung seiner Mannschaft zeigte er sich „absolut einverstanden: Wir waren 90 Minuten lang spielbestimmend, sehr gut im Ballbesitz und haben diszipliniert verteidigt.“

Vor allem aber kamen die Platzherren zu Chancen: Mehmet Koc, am Samstag im Sturmzentrum, scheiterte aus 16 Metern an Gäste-Schlussmann Philipp Houck, der den Ball im Nachfassen entschärfte (13.). Mittelfeldmann Maximilian Meyer traf nach einer Ecke von Linksverteidiger Christian Hegerfeld nur das Außennetz (15.). Ebenfalls knapp daneben zielte der nach einem Ballgewinn durchmarschierte Abwehrchef Dennis Neumann (16.). So kam es, wie es kommen musste: Nach einer schnellen Heesseler Verlagerung von der rechten auf die linke Seite flog eine Linksflanke zwischen Elfmeterpunkt und Torraum an den zweiten Pfosten, dort stand Lorenzo Abondano frei und volstreckte eiskalt (26.). „Den macht er gut rein“, musste Schops neidlos anerkennen.

Doch die Sulinger blieben am Drücker. Ramien Safi, schön von Jan-Christoph Thom freigespielt, schoss Houck aus zehn Metern an (41.). Schütze und Vorbereiter wechselten sich vorn auf der rechten und linken Seite permanent ab. Kurz vor der Pause parierte Houck gegen Koc (45.), und Schops war schier der Verzweiflung nahe: „Zur Pause hätten wir mindestens 2:1 führen müssen.“

Zur zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. „Wir haben sehr viele Standards und Flanken vors Tor gebracht – aber der letzte Pass, die Durchschlagskraft oder eben das entscheidende Quäntchen Glück haben gefehlt“, bedauerte der TuS-Coach. Wenigstens erzwang Sechser Neuse in der Nachspielzeit mit seinem Kracher ins linke untere Eck noch das Unentschieden. „Aber dieses Ergebnis spiegelt in keinster Weise unsere Leistung wider. Das ist schade, aber auch eine Frage der Qualität im Abschluss“, bilanzierte der belgische Ex-Profi. - ck

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