Sulingen morgen gegen Altenwalde

Engelke löst Semper im Sommer ab

Könnte morgen Abend gegen den TSV Altenwalde im mittleren Rückraum auflaufen: Sulingens Jonas Langnau.
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Könnte morgen Abend gegen den TSV Altenwalde im mittleren Rückraum auflaufen: Sulingens Jonas Langnau.

Sulingen - Eine wichtige Personalentscheidung ist bei den Landesliga-Handballern des TuS Sulingen vor der morgigen Heimpartie um 19 Uhr gegen den TSV Altenwalde gefallen: Hartmut Engelke löst zur neuen Saison Ingolf Semper als Trainer ab.

„Hartmut Engelke ist ein Fachmann und ein Handball-Verrückter. Er soll bei uns neuen Schwung bringen“, sagt Sulingens Handball-Spartenleiter Claas Gerdes. Er kennt den 45-Jährigen, der in Mellinghausen wohnt, schon länger. Immerhin trug der künftige Coach bereits in früheren Jahren das Trikot des TuS Sulingen.

Bis zum Wechsel auf der Trainerbank will Semper auf alle Fälle so viele Spiele wie möglich gewinnen – „und die Heimspiele natürlich erst Recht“, stellt der Noch-Coach nach zuletzt drei Heimniederlagen klar. Sorgen hinsichtlich eines möglichen Abstiegskampfs macht er sich allerdings noch nicht: „Wir zeigen immer wieder gute Leistungen, leisten uns aber in zwei, drei Phasen eines Spiels zu viele Fehler.“ Deshalb ermahnt er seine Männer vor dem Auftritt gegen Altenwalde: „Wir müssen ruhiger spielen, die Laufwege des Nebenmanns im Auge behalten und die entsprechenden Konzeptionen durchziehen.“

Zudem warnt Semper vor Altenwaldes „starker Rückraummitte“ – doch er denkt deshalb nicht an eine Manndeckung: „Wir halten an unserer Marschroute fest, müssen frühzeitig in deren Angriffe gehen und gut in Richtung des Balls verschieben.“

Bis auf Julian Plander steht ihm dafür der komplette Kader zur Verfügung. Der im Rückraum und als Linksaußen einsetzbare Allrounder war am Samstag im Spiel gegen Rotenburg (28:31) umgeknickt. „Es ist zwar kein Bänderriss, aber der Fuß schmerzt noch zu sehr“, sagt Semper über den Akteur, „der uns mit seiner Art zu ackern, immer gut zu Gesicht steht“. Seinen Part in der Rückraummitte könnten Jonas Langnau oder Thomas Hammann übernehmen, „das haben sie bisher schon gut gemacht“, lobt Semper. Und auf der Linksaußenposition wäre Julian Wilkens nun mehr gefordert.

ck/mbo

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