TuS Sulingen macht sich das Leben beim 31:31 gegen Altenwalde lange schwer

Langnau rettet das Remis

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Lag quer in der Luft und traf: Sulingens Kreisläufer Jan Scharf steuerte zum 31:31 gegen den Landesligisten TSV Altenwalde fünf Treffer bei. In eigener Halle bleiben die Sulestädter in dieser Saison ungeschlagen.

Sulingen - Der TuS Sulingen hat mit einem Schlussspurt seine Serien gerettet. Auch nach vier Landesliga-Heimspielen bleibt das Team von Trainer Hartmut Engelke zu Hause ungeschlagen, beim 31:31 (14:17) gegen den TSV Altenwalde hielten die Sulinger zudem ihre Heim-Torquote – immer gab es mehr als 30 Treffer. „Aufgrund des Spielverlaufs ist es ein Punktgewinn“, sagte Engelke: „Mit einer anderen Einstellung hätte es aber gegen Altenwalde gar nicht so eng werden müssen.“

Dabei hatten die Sulestädter ganz gut begonnen: Über 3:1 und 5:5 stellten sie in der zwölften Minute auf 8:6. „Bis dahin war alles schick“, berichtete der TuS-Coach. Doch dann schlichen sich bei den Positionswürfen im Rückraum Flüchtigkeitsfehler ein, ein ums andere Mal nutzten die Gäste diese zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Über 9:8 (16.) zog Altenwalde auf 15:11 (25.) davon.

Engelke brachte früh einen siebten Feldspieler, versuchte so, die 3:2:1-Deckung der Gäste aufzulösen. „Außerdem wollten wir damit für mehr Dominanz sorgen.“ Das klappte zuweilen, blieb aber wertlos, da die Gäste weiterhin resolut ihre Tempogegenstöße ausnutzten – 22:17 (38.). Engelke reagierte, stellte einen Sonderbewacher für Altenwaldes Daniel Schnautz ab und brachte 13 Minuten vor dem Ende erneut einen siebten Feldspieler. Und nun zahlte sich der Mut aus: Beim 26:27 (53.) hatte Sulingen per Tempogegenstoß die Chance zum Ausgleich, vergab diese aber, und im Gegenzug traf der Tabellensechste. „Da raufst du dir als Trainer natürlich die Haare“, sagte Engelke.

Dass es um das TuS-Nervenkostüm allerdings an sich gut bestellt ist, zeigte Jan Scharf, als er per Siebenmeter zum 28:29 (57.) verkürzte. Spannung pur dann in der Schlussminute: Zunächst traf Julian Wilkens per Tempogegenstoß zum 30:31, dann landete der Altenwalder Abschluss über dem Tor. Jonas Langnau nahm sich ein Herz, tankte sich in der Mitte durch und glich 16 Sekunden vor dem Ende aus. Da die Altenwalder erneut den Ball vertändelten, „hatten wir vier Sekunden vor Schluss noch einen Tempogegenstoß, der allerdings durch ein Foul unterbunden wurde“, berichtete Engelke: „Für mich hätte es eine Rote Karte und Siebenmeter geben müssen.“ Gab es aber nicht. „Vielleicht wäre das aber auch des Guten zu viel gewesen“, so der C-Lizenz-Inhaber. Beste TuS-Schützen waren Langnau und Jannik Knieling mit jeweils sieben Toren.

wie

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