TuS Sulingen zieht mit mühevollem 3:1 in zweite Runde des Bezirkspokals ein / Fischer stolz

FC Sulingen kratzt an der Überraschung

Verbissener Zweikampf: Benjamin Barth vom FC Sulingen (re.) kann hier das Leder vor Tim Rieckhof vom TuS Sulingen behaupten. Foto: töbelmann

Sulingen - Von Gerd Töbelmann. In der vergangenen Saison sorgten sie noch für eine faustdicke Überraschung im Bezirkspokal, doch die konnte Fußball-Bezirksligist FC Sulingen gestern in der ersten Runde gegen den Landesligisten TuS Sulingen nicht wiederholen. Vor knapp 400 Zuschauern und Temperaturen um die 30 Grad setzte sich der Favorit mit 3:1 (2:0) durch, musste dabei aber gerade in der zweiten Halbzeit einige bange Momente überstehen. Ein Elfmeterschießen war durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

Demzufolge reagierte TuS-Trainer Walter Brinkmann, im vergangenen Jahr noch nicht auf der Bank, nicht gerade überschwänglich aufs Weiterkommen: „In der zweiten Halbzeit hat uns die Lockerheit gefehlt. Der FC war heute der stärkste Bezirksligist, gegen den wir bisher in der Vorbereitung gespielt haben. Sie sind sehr kompakt und aggressiv zu Werke gegangen. Zudem hatten wir mit ihren lang geschlagenen Bällen in der Abwehr Probleme. Dabei sind solche Sachen eigentlich einfach zu verteidigen.“

FC-Coach Frank Fischer war natürlich nicht begeistert, schon in Runde eins ausgeschieden zu sein, meinte aber dennoch mit Stolz in der Stimme: „Die Jungs haben das wirklich gut gemacht. Super war, dass wir nach dem 0:3 bei dieser Hitze die Köpfe nicht in den Sand gesteckt haben. Wir hatten nach der Pause unsere Chancen, aber der TuS hat eben zwei Tore mehr geschossen und ist deshalb verdient weiter gekommen.“

In der ersten Halbzeit kombinierten die Gäste teilweise wie aus einem Guss, vergaßen aber ab und an mal den konsequenten Abschluss. Beim 1:0 in der 16. Minute half FC-Keeper Patrick Kühn mit, denn der Schuss von Pascal Löhmann war wahrlich nicht unhaltbar, sondern flutschte Kühn durch die „Hosenträger“. Die Gastgeber hatten aber auch Möglichkeiten. Zweimal jedoch verpasste Marian Pingel (32./38.) den möglichen Ausgleich. Auf der anderen Seite machte der TuS das besser, denn in der 42. Minute gelang Sönke Bremermann per Kopfball das 2:0.

Nach der Pause schien der Landesligist frühzeit auf klarem Siegkurs, denn der eingewechselte Marcel Wind knallte die Kugel aus 20 Metern per Vollspann zum 3:0 in die Maschen.

0:3-Rückstand, viel Kraft gelassen und weiter drückende Hitze: Die Zutaten für eine Aufholjagd des FC hätten günstiger sein können. Und doch trotzte der Bezirksligist diesen Vorzeichen und startete eine Aufholjagd. In der 56. Minute hätte es nach Foul an Niklas Hoffmann Elfer geben müssen, doch der nicht souveräne Schiedsrichter Morgan Düren (TSV Süstedt) ließ weiterspielen. In der 66. Minute war es aber so weit: Nach Fehler von TuS-Keeper Eric Schröder bejubelte Christian Stechmann das 1:3.

Der FC war jetzt drauf und dran, den Stadt-Rivalen zumindest ins Elfmeterschießen zu drängen. In der 80. Minute parierte Schröder glänzend gegen Bjarne Meyer, und in der 88. Minute wurde der eingewechselte Mathis Reichert im letzten Moment noch geblockt.

Als wenig später der Schlusspfiff ertönte, waren die TuS-Spieler froh, es überstanden zu haben. Der FC muss sich aber nicht grämen und wird in dieser Form in der Bezirksliga ganz sicher vorn ein Wörtchen mitreden.

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